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theilen," sagt er, „heißt Frankreich unterdrücken oder theilen.Die Pariser Bevölkerung ist für die Freiheit nicht zu fürchten.Man will nur Paris treffen, um zuletzt die Nation anzutasten.Wenn Paris sich bewegt, so wiederholt ein Echo unsere Aus-rufungen und ganz Frankreich wiederholt sie gleichfalls. Er-heben wir keine Anklage gegen Paris; statt es zu theilen undbei der Republik in Verdacht zu bringen, wollen wir dieserStadt freundschaftlich die Leiden, die sie um unsertwillenertragen hat, vergelten; wir dürfen Paris nicht theilen undihm die Schuld an unseren eigenen Irrthümern beilegen." ')
Die Thatsachen bestätigen die Zeugnisse der Geschicht-schreiber und offenbaren den Einfluß Rodespierre's und seinerSchule auf die römische Gestaltung und Haltung der franzö-sischen Republik; eine einzige wird vorerst genügen.
Vom gouvernementalen Gesichtspunkte aus bietet dasantike Rom fünf hinter einander folgende Phasen: das König-thum, die Republik, das Dccemvirat, das Trinmvirat und dasKaiserreich.
Die französische Revolution hat ganz dieselben Phasenauszuweisen. Nach dem Beispiele der Römer beginnt sie mitder Abschaffung des Königthums; nach dem Beispiele der Römerproclamirt sie die Republik; wie die römische Republik unter-liegt die französische dem Drucke der Decemviru, hierauf derTriumvirn und beugt endlich, wie ihre ältere Schwester, dasHaupt unter den Säbel eines Kaisers.
In diesen von uns nicht willkürlich erfundenen Rahmenläßt sich das ganze äußere Leben der Revolution von selbsteinfassen.
1) Monit. v. 24. Mai 1792.