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Zweites Kapitel.

Der Krieg.

^Beziehungen zwischen der römischen und der französischen Re-publik — Der Krieg als Element der beiden Republiken — Die-selben Motive, dieselbe Sprache, derselbe Zweck — Worte desBoissy d'Anglas — Decret und Proclamation des Convents —Sprache der Tribunen: Ruhl, Mailhe, Danton — Ansprache desDumonriez, der Athenienser von Metz, der Brutus aus der Franche-Comtö — Rede Berthier's auf dem Capitale.

Dank dem bald geheimen, bald offenen, allein lange Zeitüberwiegenden Einflüsse Robespierre's und seiner Anhängerherrscht das römische Element in der Revolution, wie es inden Kollegien herrschte. Unter Tausenden sind die von unsberichteten Debatten des Processes Ludwig's XVI. ein un-widerlegbarer Beweis. Dieses Element trieb die französischeRepublik auf die Bahnen der römischen Republik und ver-dammte sie unwiderruflich dazu, die verschiedenen Phasen der-selben aufs Neue darzustellen.

Das Erste, womit sich die römische Republik zu beschäf-tigen hatte, ist der Krieg. Die Vertreibung der Tarquinierruft die benachbarten Könige gegen sie unter die Waffen. Romführt Krieg und führt ihn mit Erfolg, gewinnt Geschmackan ihm und während der ganzen Dauer seines Bestehens istder Krieg sein Element.

Die französische Republik beginnt mit einem ähnlichenFactum. Die Beschimpfungen, deren Gegenstand das König-thum in der Person Ludwig's XVI. ist, die Ermordung diesesMonarchen, die an alle Völker ergehenden unaufhörlichen Auf-reizungen zur Empörung bewaffnen die europäischen Könige

1) Man vergleiche den ersten Theil.