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Alle französischen Bürger vom achtzehnten bis zum zurückge-legten vierzigsten Jahre befinden sich, wenn sie unverehelicht oderkinderlose Wittwer sind, im Zustande permanenter Requi-sition bis zur vollständigen Deckung von 300,000 Mann."
Am ersten August desselben Jahres überläßt sie alle Ge-sundheitsbeamte, Pharmaceuten, Wundärzte und Aerzte vomachtzehnten bis vierzigsten Jahre der Requisition desKriegsministers.
Am 23. desselben Monats decretirt sie: „daß alle Fran-zosen für den Dienst der Armeen in pcrmanenterRequi-sition sind; daß die jungen Leute in den Kampf gehen, dieverehelichten Männer Waffen schmieden, die Frauen Zelte undKleidungsstücke fertigen und den Dienst in den Lazarethen ver-sehen, die Kinder Charpie zupfen und die Greise sich zumAndenken an Lacedämonien auf die öffentlichen Plätzebringen lassen sollten, um den Muth der Krieger, denHaß gegen die Könige und die Einheit der Re-publik anzufeuern. Jedes Districtsbataillon soll sich unterein Banner mit der Aufschrift: Das französische Volksteht gegen die Tyrannen auf, schaaren."')
Indessen werden die Familien in Trauer versetzt, dieFluren verwüstet und das Elend bis auf seinen Gipfelpunktgetrieben. Um Frankreich zu trösten, richtet die Revolutionan dasselbe folgende, den Republikanismus des Brutus undden Materialismus des Cato athmenden Worte: „Die Tyran-nen sind bestürzter als wir. Sie sollen erfahren, die Lotter-buben, daß wir den Krieg, wenn sie nicht die Erde mit Un-fruchtbarkeit schlagen, bis an das Ende der Zeiten aushaltenwerde». Wir werden immer Ernten und Assignaten, die Ty-rannen aber nicht immer Thaler und Tölpel haben. DasLicht der Rechte des Menschen wird früh oder spät dieFinsternisse der angemaßten Rechte durchbrechen. Eine Armee
1) Monit. v. 4. Aug. 1793.