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[1. Band.]
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Acht Jahre lang geht man den revolutionären Armeenin Belgien, Holland, Spanien, Sardinien, Italien auf derFährte des Brandes, der Plünderung und der Verheerungnach. Der Krieg nimmt wieder seinen heidnischen Charakteran. So faßt ihn die Revolution selbst auf und organifirt ihnnach dieser Auffassung. Eine Verfügung ihrer Kommissärelautet: „Alle Güter, Mobiliar, Immobilien, Schiffe, Waaren,Erträge, Guthaben und Befitzthümer der mit Frankreich imKriege befindlichen Regierungen, die der Priester, Mönche,Mitglieder der Kirchen oder religiösen Korporationen, die ausden eroberten Ländern zwischen dem Rheine und dem Meereauswandern, sowie ferner auch die von den Mitgliedern derKirchen oder Korporationen gemachten Depositen werden zumVortheile der französischen Republik mit Beschlag und Confis-cation belegt." *)

Nach der Beute ist das Blut Zweck des Krieges. Am26. Mai betritt Barrvre die Rednerbühne und ruft in einerdie Gesinnung des Brutus und Cato athmende» Ansprache aus:„Der Haß Roms gegen Karthago lebt in den französi-schen Gemüthern, wie-die punische Treue in den Herzen derEngländer wieder auf. Brittische Speculanten, die einenHandel mit Verräthereien und Sklaven treiben, Banquiersvon Verbrechen und Contrerevolutionäre, wir verabscheuenEuch!... Laßt uns deßhalb im Namen der Republik sprechen:Krieg auf Leben und Tod jedem englischen oderhannover'schen Soldaten! Nur die Todten kehren nichtzurück; die Könige und ihre Sklaven sind unverbesserlich, siemüssen verschwinden.... Die Menschheit kann nur durch dievöllige Ausrottung ihrer Feinde bestehen. Soldaten der Frei-heit, wenn der Sieg Euch Engländer in die Hände liefert, soschlagt sie todt; keiner darf weder auf die freiheitsmörderischenFluren Großbritanniens noch auf den freien Boden Frankreichszurückkehren!"

t) Moniteur v. 21. März 1795. — 2) Monit. v. 26. Mai 1794.Saume, Revolution. III. H