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werden können, daß dies ächt römisch und zwar römisch ausdem guten Zeitalter ist.
Nicht weniger sind es die von der Republik den siegreichenGeneralen vorbehaltenen Ehren. Italien ist erobert worden.Die französischen Republikaner bemächtigten sich der seltenstenGemälde und Statuen, welche die Halbinsel besaß, wie sicheinstens die Republikaner Roms aller Kunstschätze Griechenlandsbemächtigt hatten. Die Väter hatten diese reichen Trophäenim Triumphe nach Rom gebracht; deßhalb halten es ihreSöhne für rathsam, die Siegesbeute Italiens im Triumphzugenach Paris zu bringen. Damit ihre Absicht für Niemandenein Geheimniß bleibe, erklären sie selbst, sie hätten, um denTriumph des Paulus Aemilius nachzuahmen, das Fest, dessenBeschreibung wir jetzt geben wollen, veranstaltet.
Der Moniteur vom 27. Juli 1798 drückt sich also aus:
„Das schon für ganz Frankreich so schöne Fest derFreiheit wird durch den triumphirenden Einzug deraus Italien gesammelten Gegenstände der Kunst und Wissen-schaft noch mehr verherrlicht werden. Die Banane, die Palme,der Cocusbaum, der Melonenbau»«, die der Bürger Baudinvon der Dreifaltigkeitsinsel mitgebracht hat, werden sie be-schatten. Thiere aus den glühenden Wüsten Afrika's, andereaus den eisigen Gegenden des Nordens werden sie begleiten.So sind alle Theile der Welt in Kontribution gesetzt worden,um unser schönstes Fest zu bereichern, es ebenso prächtig,wie bei den Römern der Triumph des PaulusAemilius war, zu machen."')
Der Triumph dauerte, wie bei den Römern, zwei Tage.
An dem ersten Tage versammelten sich alle für dieBegleitung der antiken Instrumente und der anderen Früchteder Eroberungen ausgewählten Bürger an den Ufern derSeine bei dem naturgeschichtlichen Museum. Die Wagen,welche die Monumente zu tragen bestimmt sind, stehen auf
1) Monit. ebendas.