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den Präsidenten trete." Der Antrag wird unter Beifall an-genommen.

Der Redner fährt nun fort: „Glückliche Bürgerin, derFrohsinn, den deine Gegenwart bei unsern erlauchten Ver-treter» und den Bürgern und Bürgerinnen, die uns hören,erweckt und der Bruderkuß, den du jetzt bald im Namen desdankbaren Vaterlandes von dem Präsidenten des Konventeserhalten wirst, sind eine sehr süße Entschädigung fürden dir widerfahrenen Verlust. Doch nein, du hastNichts verloren, dein Sohn ist nicht todt, er hat ein neuesLeben erhalten, er ist für die Unsterblichkeit geboren worden!" *)

Inzwischen trifft die Nachricht ein, ein junger Mann ausAvigno», Agricola Viala, sei von den Feinden der Republikin dem Augenblicke, da er das Kabeltau eines Schiffes, aufwelchem sie die Durance überschreiten sollten, zerschnitt, um'sLeben gebracht worden. Augenblicklich beruft man seinen Oheimund seinen Erzieher nach Paris. Man läßt das Porträt desI Neffen in Kupfer stechen und decretirt, Viala solle vereint mitBarra in den Tempel der Unsterblichkeit eingehen. Auf Bar-rbre's Vorschlag wird die Apotheose definitiv auf den 30. Mes-fldor anberaumt. „Der Ausschuß," sagt er, „schlägt Euch vor,die Bürgerfeierlichkeit, in welcher Ihr den ManenViala'sund Barra's die Ehren des Pantheon zuerkennenwerdet, bis zum 30. Messtdor zu vertagen."

David, mit der Anordnung des Festes beauftragt, legtdem Konvente sein Programm vor und spricht sich also aus:„Völker, höret; Ihr aber, Tyrannen, leset, und erblasset! Ichwill Euch die Rechte, die Barra und Viala auf den Dankder Nation geltend zu machen haben, verlesen.... Wir, Re-präsentanten des Volkes, wir wollen die noch blutigen Manendieser jungen Helden ehren. Obschon erst dreizehn Jahre alt,haben sie doch schon den Ruhm der Helden des Alter-thums erreicht.

1) Monit. v. 31. Mai 1794.