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[1. Band.]
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Wir wollen von diesen Apotheosen hier eine für kriegerischeTugenden schildern; anderswo werde» wir von den Apo-theosen für Bürgertugenden reden.

Der Konvent vernimmt, daß ein junger Republikaner vondreizehn Jahren, Joseph Barra mit Namen, von denRäubern derVendoe ermordet worden und mit dem Aus-rufe: Es lebe die Republik! gestorben sei. Diese derantiken Zeiten würdige Thatsache scheint außerordentlichgeeignet, die Begeisterung für die Freiheit in den Herzen zubeleben. Robcspierre bemächtigt sich derselben, besteigt dieTribüne, hält dem jungen Helden in ciceronianischem Style eineLobrede und nimmt für ihn die Ehren der Apotheose in An-spruch. Barrere verlangt unterdessen, David solle das Por-trät Barra's auf Kosten der Republik anfertigen und dasselbein allen Elementarschule» aufgestellt werden. Diese beiden mitBeifall überhäuften Anträge werden einstimmig angenommen.

Während man die für das Fest nothwendigen Anstaltentrifft, sendet der Convent die Mutter, den Bruder und dieSchwester Barra's nach Paris. Sie landen in Sceauxl'Units. Am folgenden Tage geleitet sie der Volksvereindieser Stadt feierlich bis an die Schranken des Konvents unddrückt sich, auf Barra's Bildniß deutend, also aus: „Vaterdes Vaterlandes, an diesen Zügen erkennet einen Euererwürdigen Sohn.

„Wir hatten gestern das Glück, die Mutter, den Bruderund die Schwester des unsterblichen Barra in unserem Schooßezu besitzen und haben uns beeilt, sie an Euere Schranken zugeleiten. Hier seht Ihr sie vor Euch, die tugendhafte Repu-blikanerin, die diesem jungen Helden das Leben gegeben undmit der Muttermilch die Vaterlandsliebe hat einsaugen lassen."

„Ich verlange," ruft karli er aus, „daß, um die Tugendzu ehren, Barra's Mutter mit ihren beiden Kindern neben

1) Monit. v. 29. December 1793.