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Besiegten! von der Revolution wieder zu Ehren gebrachtund gegen ihre Feinde praktisch befolgt ward. Bis uns indiesem Betreffe die Geschichte neue Vergleichungspunkte liefert,sehen wir durch ein eigenthümliches Zusammentreffen die jungefranzösische Republik mit denselben Sorgen, wie das antikeRom im Anfange seines Bestehens, beschäftigt.
Obgleich im Kriege mit seinen Nachbarn begriffen, ist dasvon Brutus befreite Rom doch bemüht, eine Konstitution undGesetze auszuarbeiten, und inmitten des Lärmes eines allge-meinen Krieges sucht die französische Revolution durch Aus-arbeitung einer Verfassung und republikanischer Gesetze einesociale Ordnung zu begründen. Mit einer ununterbrochenenThätigkeit beschleunigt sie diese Arbeit. „Bürger," sagte siedurch das Organ Cv'ndorcet's, „eine mächtige Liga belagertuns von allen Seiten; Ihr dürst Euch die Gefahren, denenunsere Verwirrungen im Innern die Republik preisgeben, nichtverhehlen. Das He'ilmittel für diese Uebel ist die Aufstellungeiner republikanischem Verfassung. Bürger, Ihr müßt Frank-reich und Europa schleunigst erfahren lassen, daß diese Pflichterfüllt ist."
Nun hatte die römische Republik ihre Gesetze in Griechen-land geholt. Diesem Beispiele getreu, entlehnt die französischeRepublik die ihrigen dem Alterthume. Am 19. October 1792läßt die Revolution einen Aufruf an alle Schriftgelehrten,welche das antike Griechenland und das alte Italien kennen,an alle Besitzer von Bruchstücken antiker Verfassungen undGesetze ergehen und fordert sie auf, den Gesetzgebern ihreSchätze zur Verfügung zu stellen.
Nachdem der Nationalconvent den Bericht seines Ver-sassungsausschusses vernommen, fordert er alle Freunde derFreiheit und Gleichheit auf, ihm, in welcher.Sprache esauch sein möge, die Pläne, die Ansichten und die Mittel,die sie für geeignet halten, der französischen Republik eine gute
1) Monlt. v. 13. Mai 1793.