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[1. Band.]
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Verfassung zu geben, auszuliefern und ermächtigt seinen Ver-. fassungsausschuß, die Werke, die an den Nationalconventeingesendet werden, übersetzen und durch den Druck veröffent-lichen zu lassen. ')

Die Absicht der Versammlung wird vollständig begriffen.Die christliche Vergangenheit Frankreichs und Europa's wirdganz Übergängen; in ihr wird man nicht suchen. Advokaten,Mediciner, Professoren, Philosophen, Journalisten, Literaten, alledurchstöbern mit Eifer das Gefilde des klassischen Alterthums.Von gleicher Bewunderung für Griechenland und Italien ein-genommen, wollen sie, man solle in der französischen Republikdas Vollkommenste, was diese Musterrepubliken nur auszuwei-sen haben, wiederfinden. Ist sie die Tochter Roms, so ist siedie Enkelin Sparta's und Athens, mit den Zügen ihrer Mut-ter soll sie die Züge ihrer Großelteru vereinigen. Daherkommt es, daß die französische Republik trotz des Pnrilauis-mus Robespierre's doch niemals ein vollständig römischesAussehen erhält.

Jetzt bringt bald Jeder seine neuesten Entdeckungen oderseine Reminiscenzen aus dem Colleg herbei. Abbe Gregoirewill, der Franzose solle die spartanische Tugend mitdem atheniensischen Geist vereinigen; Rabaut Samt-Etienue verlangt, den Gesetzen desLykurgusundMinos gemäß, der Staat solle sich des Menschen schin inder Wiege und vor der Geburt bemächtigen; auf den großenGrundsatz Lacedämons sich berufend, fordert Daitou,alle Kinder sollen, ehe sie ihren Eltern gehören, vorers derRepublik gehören; Saint-Just will, wir sollten bei Todesstrafe

1) Monit. ebendas. — Das kann für das Erhabene des Lächerlichengelten. Eine Konstitution verfertigen, wie man einen Rock verfatigt,sie a prio'ri und ohne das Maaß zu nehmen, verfertigen, fü ausden Stücken und Fetzen jedes Landes, jedes Alters und jeder Swachezusammenflicken! „O mein Vaterland," rief Chateaubriand mit flechtaus, „welche Harlequinsjacke hat man dir über die Schultern geworen l"

2) Monit. v. 16. December 1792-