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[1. Band.]
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Lebhafter Beifall begleitet diese Rede, deren ehrenvolleErwähnung und Eintragung in das Protocoll von der Ver-sammlung beschlossen wird.')

In Paris und in den Provinzen bilden sich Clubbsder Jugend. Der Clubb in Brest schreibt an den zu Paris:„Schwören wir auf dem Altare des Vaterlandes,unser Blut bis zum letzten Tropfen zu vergießen, um den vondem hochgeachteten Tribunal der französischen Freiheit aus-gehenden Gesetzen Ehrerbietung zu verschaffen." Paris ant-wortet mit folgendem einer Uebersetzung des Tacitus entliehenenMotto: „Lüsrs es vietorise in prssssns, in posterum usui;srnisgus guibus inäiAsbsnt säspti, msxiis per CsrmsnissKsllissgus tsins, lidsrtstis suctorss, cslebrsbsntur." Wessendas Herz voll ist, davon geht der Mund über.

Zweites Gesetz. — „Jeder, der in der Republik zumächtig wird, soll auf zehn Jahre in's Exil ge-sandt werden." — „Dies war ein altes Gesetz Athens;das Volk verbannte die, welche ihm verhaßt oder wegen ihresReichthums, ihrer vorzüglichen Charaktereigenschaften oder ihresRuhmes verdächtig waren."

Die Revolution vervollkommnet das atheniensische Gesetz;nicht in's Exil, sondern auf das Blutgerüste sendet sie die ihrVerhaßten oder Verdächtigen. Die grausamen Gesetze, die siegegen die Reichen, die Adeligen, insgemein gegen die Ver-dächtigen erläßt, sind das in die Praxis übertragene athenien-sische Gesetz nach einem umfassenden Maßstabe und mit einerdes Drako würdigen Grausamkeit.

Drittes Gesetz. — „Es soll die Größe und derUmfang der Grundstücke, die ein Bürger besitzendarf, festgesetzt werden." „Aristoteles gibt den diesemGesetze zu Grunde liegenden Gedanken an; man wollte so vielals möglich eine zu große Ungleichheit in den Vermögens-

1) Monit. v. 30. Mess. des Jahres II. — 2) List. lid. V.3) Deeade, Bd. IV. S. 154.