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Um die väterliche Autorität nun vollends zu erschüttern,beschließt die Revolution, in Anbetracht der republikanischen

nur auf einige Augenblicke nach unserem Tode; er wagt nicht, unse-rer Unsterblichkeit in's Angesicht zu schauen.

Das uns gesetzlich garantirte Eigenthum ist als» wesentlich nureine Lebcnörcnte. Seine Hauptmerkmale sind die der bloßen Nutz-nießung; denn eS erlischt mit uns und wir können es unter keinerBedingung auf ewige Zeit oder eine längere Daaer übertragen.Unter dem Borwande einer chimärischen Gleichheit lat deßhalb dieRevolution das Recht, zu tcstireu, und folglich das Besitzrecht aufun-bedeutende Verhältnisse beschränkt.

Kraft desselben Sophisma's betrachtet die Revolution die Kin-der als Miteigenthümer des häuslichen Patrimoniuns, ein falscherBegriff, der die väterliche Autorität, weil er'dersclben ihre besteSanction entzieht und die Familie zu einer endlosen Unbeständig-keit vcrurtheilt, vernichtet. Es ist uns verwehrt, die Integrität un-seres Patrimoniums oder unserer liegenden Nutzungen zu wahren»man zwingt uns zu einer uns widerstrebenden Zerstückelung.

Vor der Renaissance war das Recht zu testiren m Europa einunumschränktes. Im Mittelalter galt das conservatwe Princip derSubstitutionen. Das Recht, zu testiren, besteht heutzutage noch ganzunbedingt in England, dessen aus dem Katholicismus entsprungeneInstitutionen alle das gerade Gegentheil der revolutionären Demo-kratie sind. Hier ist der Familienvater wie die Familie selbst un-sterblich; denn er lebt fort in seinen Nachfolgern, die bis zur letztenGeneration verpflichtet sind, seinen Willen zu respectiren.

Die Revolution entzieht dem Testirungsrechte, wenn sie ihm dieweiten Aussichten für die Zukunft nimmt, seine schönsten Präroga-tive. Sie beraubt den Sterbenden jeglichen Einflusses auf die Nach-kommenschaft und tilgt jeden traditionellen Familiensinn. Sie ver-letzt die Familie selbst auf tödtliche Weise. Der berechtigtste Elrgeizdes Menschen ist der, sich eine Familie zu schaffen. Nun ist derGrundbesitz, vom politischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkte ausbetrachtet, die Ergänzung der Familie, deren Unabhängigkeck ersichert. Allein davon will die Revolution Nichts wissen. Denn waswird bei der Unabhängigkeit der Familie aus dem Principe derallgemeinen Gleichheit? Was aus dem Individualismus und der