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Erziehung, die der Jugend ertheilt werden soll, daß die jun-gen Franzosen längst vor dem 25. Jahre befähigt sein sollen,

unendlichen Zerstückelung des Eigenthums, zwei für den absolutenStaatsdespotismus nothwendige Dinge?

Inzwischen versetzt uns unsere finanzielle Situation in einenZustand der Sitten, welcher das Ende des römischen Reiches bezeich-nete. Nachdem das Privatvermögcn von der Revolution zu Grundegerichtet ist, sind die Ehen reine Geldheirathen geworden. „DieMänner sind gegenwärtig zu arm, um Frauen ohneMitgift zu nehmen. Es gibt," sagt ein hervorragender Publi-cist, „trotz der so sehr gerühmten Fortschritte des öffentlichen Reich-thums keine deutlichere Wahrheit."

Ein Gelehrter ersten Ranges, Hr. Leplay, Professor an derBergbausckttle, äußert sich über die die Familie betreffenden Gesetze inseinem bedeutenden Werke, die „Ouvriern euroxoens», wie folgt:

„Die ehemals bei allen europäischen Bölkern gültige Fülle desTestirungSrechtes bildet noch jetzt eine Grundlage der englischen undNordamerikanischen Verfassung. Nun ist aber nicht ersichtlich, worinsie bei diesen beiden Nationen der Entwicklung der Freiheit und derIndustrie nachtheilig gewesen find. Die betrübenden Folgen des revo-lutionären Gesetzes offenbaren sich in Betreff mehrerer wesentlicherPunkte in der Organisation der Familie, der Ehe und des Reichthums.

„1. Die Kinder, frühzeitig an den Gedanken gewöhnt, daß sieschon wegen ihrer Geburt zu Reichthum gelangen müssen, zeigeninsgemein nur geringe Neigung zur Arbeit und empören sich oftgegen die Richtung, die ihnen ihre Eltern geben möchten.

„2. Einer der auffallendsten Züge der gegenwärtigen Sitten istdie stete Abnahme der Gesinnungen der Ehrfurcht und des Gehorsamsgegen die socialen Behörden. Dieser Umstand muß der Schwächungder fürderhin weihelosen väterlichen Autorität zugeschrieben werden.Was liegt dem Sohne an einer guten Ausführung? Was kümmerter sich um das Ungehaltensein des Vaters? Der Code; sichert ihmdurch seine gebieterischen Bestimmungen seinen Bermögensantheil.

„3. Das Recht auf die Erbschaft macht Jeden geneigt, die Even-tualitäten einer reichen Verbindung und des Todes seiner Eltern beiseinen Plänen für die Zukunft mitsprechen zu lassen. Es beein-trächtigt Las Institut der Ehe, denn es verdrängt die Gefühle desHerzens durch die Berechnungen der Vorsicht.

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