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Dreizehntes Kapitel.

Die socialen Institutionen.

Sie zeigen deutlich den schaffenden Geist der Revolution undseinen Einfluß auf die Sitten — Es ist wichtig, Laß die Revo-lution nach dem Beispiele Lykurg's ihr Augenmerk auf sie richte —Worte Barrere's — Aufforderung an alle Schriftgelehrten zur Ab-fassung eines Jnstituttonsplanes — Worte Thirion's — Institutiondes Schwurgerichtes, geschaffen im Namen der Römer und nachdem Muster Roms — Worte des Hrn. v. Pastoret — Worte Du-port's — Lobpreisung dieser römischen Institution, gespendet vonRobespierre, Sieyos, Thouret, Garat — Abfassung des revolutio-nären Kalenders — Sein Zweck — Bericht des Fabre d'Eglantine— Fest der Sansculottiden — Vergötterung des Menschen.

Aus den Verfassungen und Gesetzen gehen die gesellschaft-lichen Einrichtungen hervor. Letztere sind für erstere, was derAusdruck für den Gedanken, der Körper für die Seele ist: fürdie Sinne geschaffen leiten sie die Verfassungen und Gesetze indie Sitten über. Die Revolution hat dies sehr wohl einge-sehen und deßhalb legte sie der Abfassung eines Gesetzbuchesder republikanischen Institutionen eine mindestens ebenso großeWichtigkeit bei als der des Civilcodex. „Bürger," sprachCouthon, „ihr habt zwei Commissionen ernannt, die eine fürdie Zusammenstellung der bis zu diesem Tage erlassenen Ge-setze, die andere für die Abfassung eines Gesetzbuches dersocialen Institutionen. Wir begreifen Alle die hohe Wichtig-keit der bürgerlichen Einrichtungen; die Institutionen bildendie Menschen nach der Form der von ihnen ange-nommen enRegierung. Wir haben die Demokratie; folg-lich müssen auch unsere Institutionen demokratisch sein."')

1) Monit. v. 23. April 1794.