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Gesetze gefallenen Helden und Patrioten.... Solche Festeeignen sich für Republikaner."')
Die Revolution copirt dieses Programm wortgetreu.
Der Mensch verlangt, daß man allen diesen ihm zu Ehreneingesetzten Feste, deren Anzahl die von der katholischen Kirchezur Verherrlichung Gottes und der Heiligen eingesetzten über-trifft, bei Todesstrafe beiwohne. Unter allen diesen Festlich-keiten sind die Apotheosen die bezeichnendsten. Sie bildeneinen wesentlichen Bestandtheil der socialen Institutionen der Re-volution und sind gleichsam die Krone ihres liturgischen Werkes.
Von den Apotheosen für kriegerische Tugendenhaben wir bereits geredet. Es würde zu weit führen, alleApotheosen für bürgerliche Tugenden zu beschreiben, wiediejenigen des Mirabeau, Lepelletier, Fabre de l'Horault undeiner bedeutenden Anzahl Anderer. Wir wollen uns daraufbeschränken, die Apotheose Marat's in ihren Einzelheiten zuerzählen. Wenn man sie kennt, so kennt man sie mit nurwenigen Abwechslungen alle. Dieselbe wird uns den Paga-nismus nicht blos in der Form der Bilderanbetung zeigen,sondern seine materielle Wiederauferstehung bekunden. Wirwerden sehen, wie der revolutionäre Mensch noch tiefer sinktals der antike Anbeter des Schweines und des Krokodils undseinen Weihrauch einem so gemeinen Wesen spendet, daß dieRevolution es zuletzt selbst in die Kanäle wirft.
In dem Alterthume setzte die Apotheose das Besteheneines Tempels voraus oder hatte die Erbauung eines solchenzur Folge, um die neuen Götter aufzunehmen. Nicht ohneInteresse ist es, zu erfahren, durch Wen und aus welchen Grün-den die der Schutzpatronin von Paris gewidmete Kirche indas Pantheon verwandelt und für die Aufnahme der Halb-götter der Revolution bestimmt ward.
Am Sonntag den 3. April 1791 tritt das DepartementParis mit seinem Präsidenten Herrn v. La Rochefoucauld unddem Spndicus-Generalprocurator Herrn v. Pastoret vor die
1) Mvnit. B. XIV. S. 434.