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welches sie in's Pantheon aufnimmt, entfernt sie zwar, trenntsie aber nicht von uns. Dieses Decret tröstet uns; denn derKonvent selbst trägt ihn in den Tempel der Unsterblichkeit."

Einer der Kommissäre antwortet: „Bürger, Ihr habtvorzugsweise die Privattugenden Marat's gekannt; alleinseine öffentlichen Tugenden haben überall geglänzt, und schonhat die Dankbarkeit den Märtyrer der Freiheit unsterblich ge-macht. Sein Beispiel schwebe unserem Gedächtnisse ohne Un-terlaß vor Augen! Auf seine Asche legen wir diese Bürger-krone, mit dreifarbigen Bändern geschmückt, nieder, das Sinnbildder unvergänglichen Krone, die ihm die Dankbarkeit undAchtung der künftigen Geschlechter aussetzen werden." ')

Der Leib wird bis zum folgenden Tage von einem De-tachement von sechsunddreißig Bürgern, sechs Veteranen, zwölfBürgern der Conventswache, sechs Marsschülern und sechsWaisen der Vaterlandsvertheidiger bewacht.

4hn folgenden Tage begibt sich der Zug in's Pantheonund zwar in folgender Ordnung: 1. Ein Cavalleriecorps,voran die Trompeter; 2. eine Gruppe von Tambouren; 3. dieVolksvereine; 4. eine Gruppe der Zöglinge der Marsschnle;5. die constituirenden Behörden der Pariser Sectionen; 6) eineGruppe der Schüler des Marsfeldes; 7. die Tribunale; 8) eineandere Gruppe der Zöglinge des Marsfeldes; 9) eine dieMasse des Volkes darstellende Künstlergruppe, bestimmt, dieTugenden Marat's durch Lieder zu verherrlichen; 10. dasNationalmusikinstitut; 11. eine der Anzahl der Departements !entsprechende Gruppe von Bürgerinnen, Körbe voll Blumen,die bestimmt sind, von ihnen auf Marat's Grab gestreut zuwerden, tragend; 12. der Triumphwagen Marat's; 13. derNationalconvent, in ein von den vier Lebensaltern gehaltenesdreifarbiges Band eingeschlossen; 14. die Waisenkinder derVaterlandsvertheidiger, unter dem Vorantritte ihrer Musik;15. eine Gruppe von Verwundeten der verschiedenen Armeen;:

1) Monit. v. 25. Sept. 1794.