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bei noch nicht bewenden: der Präsident des Konvents nenntMarat einen Heiligen, und der Präsident der Jakobinererhebt ihn über den Welth eiland. Um seinen Kult zu ver-ewigen, weist man ihm einen Tag im Kalender an; sein Festwird auf den vierten August anberaumt. *)
Im Delirium ahmt Frankreich Paris nach. Das Fest desGottes Marat wird an den entferntesten und entgegengesetz-testen Enden der Republik, im Süden und Norden, in Besanyon,in Port-Malo (Saint-Malo) und in Bourg--Rogeners(Bourg en Bresse) feierlichst begangen. Trotz der schon aus-führliche» Einzelheiten über die Apotheose Marat's, nehmenwir keinen Anstand, von zweien dieser Feste hier eine Be-schreibung zu liefern. Man muß einmal durch Thatsachen,durch vermehrte Thatsachen erfahren, bis wohin der Rauschder republikanischen Freiheit, die Frucht der Collegialerziehung,die revolutionäre Generation geführt hatte, und wohin sie auchuns wieder führen kann.
Ein Augenzeuge, Charles Nodier, beschreibt das FestdesGottes-Menschenfressersin Besan?on mit folgendenWorten:
„Es fehlte dem Gott-Menschenfresser, dem FrankreichAltäre errichtet hatte, das Blut der Opfer nicht; denn Marat'sTod hatte die Wuth der Proscriptoren und die Arbeit derHenker verzehnfacht. Man muß diesen gottesschänderischenLeichenfeiern selbst beigewohnt haben, um den Muth zu be- skommen, daran zu glauben. Da sie überall denselben Charakter <trugen, so boten sie überall dasselbe Schauspiel mit denselbenBesonderheiten dar, und man kann sich in Betreff ihrer aufmeinen Bericht beziehen.
„Der Zug ward von einer Meute zweifüßiger Hyänen,
1) Monit. ebendas.
2) Charles Nodier scheint die Statte des Festes zweifelhaft zu lassen.Jedenfalls wollen wir gerne glauben, Laß er in seinen Bericht einigeEinzelheiten des Pariser Festes eingeflochten hat.