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„Hier sah man einen mit zwei Pferden bespannten Pflug;auf dem einen Pferde saß ein Sansculotte, welcher eine Ge«treidegarbe trug; der auf dem anderen hielt eine dreifarbigeFahne mit der geliebten Freiheitsmütze in der Hand. Ein ausseinem Pfluge sitzender wackerer Landmann schien den Busender fruchtbaren Mutter, die uns kleidet und nährt, zu öffnen.
„Dort hallte der Kanonendonner in weite Ferne; hierverkündete die Dudelpfeife die reinen und ländlichen Freuden.
„Hierauf kam gefesselt der Dämon des Föderalis-mus; er hatte zwei Gesichter, ein mildes und freundliches,und ein häßliches, welches Blut aus dem Munde spie. Einegiftige Schlange zischte ihm in die Ohren, gleichsam als wolltesie ihn noch belehren, wie er die Patrioten zu quälen habe.Die Ueberreste eines Procuratorrockes bedeckten ihn theilweise;in der einen Hand führte er einen Oelzweig, in der anderneinen Dolch. Die Inschrift auf der einen Seite lautete: Ab-bildung des Föderalismus, auf der anderen: Grabder Ehre ane. Als Sohn der Furien ward er in die mitalten Zimsbüchern und dem schmutzigen Ueberbleibsel der Gauke-leien der Feudalität, die bis zu jenem Tage dem verzehrendenFeuer entronnen waren, genährten Flammen gestürzt.
I „Eine Statue des kleinen Condü zu Pferde ward aufeiner Schleife gezogen und mit Koth besudelt.
„Das Cortege, welches in dieser Weise unter dem Rufe:Es lebe die Republik! Es lebe der Berg! undpatriotische Lieder anstimmend, aufbrach, durchzog die ganzeStadt; die Töne der Freiheit fanden ihren Widerhall in denLüften und quälten die in den Häusern versteckten Aristokraten.
„Auf dem Platze Jemappes (du Treffe nach alter Be-nennung) angekommen, verlas der Bürger Maire D... eineRede zum Gedächtnisse Marat's und richtete an die Kinderbeiderlei Geschlechtes folgende Worte:
,,»O Ihr, meine jungen Zöglinge des Vaterlandes, die^ Ihr die Früchte des Revolutionsbaumes, den Eure Väter ge-pflanzt, ernten sollt, vernehmet heute die Stimme der guten