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[1. Band.]
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Sansculotten, die Euch lieben, die Euch auf ihrem Schooßetragen, deren Kinder Ihr seid, und die nur in der Hoffnung,Euch ein Eichenblatt auf ihr Grab bringen zu sehen, nach demAlter trachten.

„„Man hat Eure jungen Herzen, meine lieben Freunde,bestochen, man hat Euch ein treuloses Lied, das nichts andereswar, als ein Todesurtheil gegen alle guten Patrioten, gelehrt.

„„Auf die Guillotine mit Marat! habt ihr gesungen;Marat aber war ein ächter Patriot, der Freund des Volkesund der Gleichheit. Er ist von einer ehemaligen Adeligen er-mordet worden. Schon dieses Wort rechtfertigt ihn in Euermnoch jungen Urtheile.

„„Auf die Guillotine mit den Moralisten! habt Ihr ge-sungen; habt mich mit diesem Rufe in den Straßen verfolgt.Wohlan denn, diese Euch von verruchten Priestern bezeichnetenMaratisten werden Euch bis zum letzten Seufzer beweisen, wiesie die Freunde der ersten Natur, der unterdrückten undgeknechteten Völker sind, und immer nur nach der Vernichtungder Könige und Despoten jeder Art, sie mögen mit der Kroneoder der Tiara bekleidet sein, streben. Noch einen Augenblick,und alle Tyrannen werden fallen. Die Zeit der Tugendenist gekommen. Ihr seid noch jung, befleißigt Euch nur re-publikanischer Tugenden, studirt den Eh arakter des Brutus,und wenn die Rettung des Vaterlandes es erheischt, so wünschetwie Marat für dasselbe zu sterben."

„Auf dem Platze vor dem Rathhause bei dem Marat er-richteten Monumente, um welches folgende vier Inschriften zulesen sind:

„die erste: Der Freund des Volkes von denFeinden des Volkes ermordet;

„die zweite: Hier haben die Föderalisten dasBildniß Marat's verbrannt;

„die dritte: Hier haben die Sansculotten denTugenden Marat's Recht widerfahren lassen;