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Bischöfe von Autun und vonPeuchet. „Alles, was inGegenwart des versammelten Volkes geschieht," rüst Letztereraus, „erhält einen Charakter der Größe, wie ihn der Pompder privilegirten Ceremonien nicht auszuweisen hat. Das Her-zuströmen der Menge, der Anblick des Himmels, der freieAusdruck der Gefühle, die Begeisterung des Herzens bringenin die Gewohnheiten ein Verhalten, welches man Stolz nennenkönnte, wüßte man nicht, daß es aus dem Gebrauche der öffent-lichen Freiheit entsteht.

„In dieser Weise waren in Rom und Athen dieolympischen Spiele, die Wagenrennen, das Bei-fallrusen des Volkes ebenso viele Mittel, unterdenBürgern dieLiebe zu demRuhme und den Sinnfür die Tugenden, die sie hervorruft, zu unter-halten.

„Durch solche Institutionen hat das Alterthum d i egroßen Charaktere, die unser Erstaunen erregen,hervorgebracht. Ich wollte, wir würden den Festen, welchedie Trägheit und die Kleinigkeitskrämerei in's Entstehen ge-rufen, in Frankreich herrliche Wagen- und Pferderennen nach-folgen sehen. Das Feld der Verbrüderung, die Arenen beiNlmes und andere Oertlichkeiten würden geräumige und für dieseSpiele des französischen Volkes, welche die Griechenlandsund Alt-Rom's wieder zurückrufen würden, passendePlätze abgeben können. Dort würden sich in bestimmten Zeit-abschnitten aus sämmtlichen Theilen des Reiches Alle, welche denSiegerpreis aus den Händen des Volkes unter dem Ausrufe unddem bebenden Entzücken der öffentlichen Freude und Fröhlichkeiterringen wollten, versammeln. So vielen in einer derartigenpolitischen Institution vereinten Vortheilen hat man wahrschein-lich den Gedanken Talleyrands zuzuschreiben, der in seinemBericht über die nationale Erziehung verlangte, das Umgehenmit den Pferden, mit dem Reiten und Fahrensollte als integrirender und hauptsächlicher Be-standtheil in dieselbe aufgenommen werden. Weß-

- Gaume, Revolution. III. 12