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halb sollte man nicht den 14. Juli oder die nicht minder denk-würdige Epoche des 14. September mit olympischen Wett-rennen feiern?"

Die Wiederherstellung der olympischen Spiele, von denSchriftgelehrten angeregt und allmälig bis zu den Gesetzgeberngelangend, schlägt, wie wir sehen, ganz dieselbe Richtung wiealle anderen Resurrectionen des Alterthums ein. Wenn daherauch die'Schauspiele des römischen Circus und der olympi-schen Kämpfe keine reguläre und allgemeine Institution derRevolution geworden, wenn Alles sich vielmehr nur auf mehroder minder allgemeine Versuche beschränkt hat, so ist diesnatürlich nicht dem Mangel an Willen, sondern dem Mangelan Zeit zuzuschreiben.

Bis zur Erbauung der Circus und Amphitheater willDanton, daß das Volk die großen Thaten, welche die Revo-lution ehren, feiere. „Es muß sich in einem Tempel vereini-gen, und ich fordere, daß die ausgezeichnetsten Künstler zurErrichtung dieses Gebäudes, wo an einem bestimmten Tagedie nationalen Spiele stattfinden, beitragen sollen. WennGriechenland seine olympischen Spiele hatte, sosoll auch Frankreich seine Sänsculottiden-Spielebekommen. Ich verlange, daß der Konvent das Marsfeldder Feier der nationalen Spiele widme, daß er verordne, einenTempel, allwo die Franzosen in bedeutender Anzahl sich ver-sammeln können, daselbst zu errichten. Diese Versammlungwird die heilige Liebe zur Freiheit nähren und die Spring-federn der nationalen Energie vermehren; durch solche Einrich-tungen werden wir die Welt überwinden."

Das Directorium erfüllt Danton's Verlangen. Am 1. Ven-dsmiaire des Jahres VII. hatte Paris das Glück, den olym-pischen Spielen beizuwohnen. Die amtliche Beschreibung die-ses Festes, welches Frankreich um zweitausend Jahre zurück-versetzte, lautet:

t) Ders. v. 16- September 1791.