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deren rothe Farbe an das Hemd der Guillotinirten erinnert.')Trotz der Strenge der Jahreszeit fürchten sich die Frauen nicht,in dieser mehr als leichten Kleidung auszugehen. Von zahl-reichen Todesfällen begleitete Fieberkrankheiten sind das Re-sultat dieser weiblichen Begeisterung für das klassische Alterthum.

Achtzehntes Kapitel.

Sprache.

Sie ist ächt klassisch — Rede des Wählers Bach — Poesie —Rede und Brief des Anacharsis Clootz — Rede Jallon's — WorteSillory's und Egalito's, des Bischofs von Langres, des Dupontvon Nemours, des Goupil von Profeln, Fräteau's — Proceß Lud-wig's XVI — Verurtheilung der Girondisten — Sturz Robespierre's.

Die Sprache steht mit den Moden und den socialen In-stitutionen in Einklang. Bilder, Beweise, Erinnerungen, Ma-ximen, Vergleiche, Gedanken, Empfindungen, Redewendungen,kurz Alles wird dem klassischen Alterthume entliehen, ist einReflex der Collegstudien. Hiervon konnten wir uns schondurch die von uns gelegenheitlich mitgetheilten zahlreichenStellen der Redner und Schriftsteller überzeugen. Wir wollenuns deßhalb auch mit der Anführung nur noch einiger sprach-licher Beispiele in Prosa oder Versen, welche entweder amt-lichen Weisungen oder dem freiwilligen Antriebe ihre Entstehungverdanken, begnügen; denn wollte man den allgemeinen Ge-brauch der heidnischen Sprache während der Revolution be-weisen, so müßte man sich entschließen, die langen Spaltendes Moniteurs von einem Ende bis zum andern geradezuabzuschreiben.

Das Programm des Lyceums für das Jahr 1790 drücktsich also aus: „Herr Garat wird wiederum Vor«

1) Lairtullier, Berühmte Frauen rc. B. II. S. 295 rc.