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mir von der Natur verliehenen, aber kaum bekannten Namenentdeckt und ans Licht gezogen habe." ')
Bolzanio empfängt in der Taufe die Namen Johannesund Petrus. Sein Lehrer Sabcllicus, ein berühmter Renais-sant, erblickt in seinem Zöglinge Anlagen zur Poesie; sofortverwandelt er dessen Namen Petrus in Pierius, was un-gefähr Günstling der Musen bedeutet, und Bolzanio nenntsich sein ganzes Leben hindurch Pierius ValerianusBolzanius.
Sabcllicus überträgt nur, was er empfangen hat. Auseinem italienischen Dörfchen, Valeria genannt, gebürtig, ist erunter den Namen Marco Antonio getauft, die in Verbindungmit seinen Familiennamen prosaisch Marco Antonio Coc-cio daraus machen. Durch die Hinzufügung nur eines Buch-stabens wird aus Coccio Cocceius und dies klingt schonrömischer. Der Name seines Dorfes wird in Vicavaro, Vi-eus Vgrronis verwandelt; dies macht ihn berühmter. Endlichwird ihm von seinem Lehrer Pomponius Laetus zur Anspie-lung auf das Land der Sabiner, in dessen Nähe er zu Hauseist, der klassische Beinamen Säbel licus gegeben. Auf dieseWeise wird Marco Antonio Coccio da Valeria inder Republik der Wissenschaften Marcus Anton ius Coc-ceius Sabellicus e Vico Varronis.
Die Protestanten, die man sehr mit Unrecht für Feindeder Renaissance gehalten, zeigten sich nicht weniger erpichtdaraus, klassische Namen zu tragen. Einer ihrer berühmtestenGelehrten, Schwartz, empfängt von Luther selbst den griechi-schen Namen Melanchthou.
Jacob Voorbroek nennt sich Jacobus PerizoniuS;
Johann Toland Janus Junius Eoganesius;
1) Krntulor IsmlliLe, quae üomsni aäkuo nliquiä servat. O^stulorinivi äeniyue, yui änin eoZnoinen ynoä inivi natur» äeäerst,et ^uoäsin inoäo äelitescsvst, sxo invensriin rtthue in tueeinexluleriin. Uem. <ie Kioei-on., srt. IVleruI», etc.
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