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„Versammelte Vater," sagt Majoragio, „die Eifer-sucht nöthigt mich, heute vor Euch zu erscheinen. Meine Geg-ner, die sich für die ewigen Beherrscher der Republik derWissenschaften hielten, haben, weil sie sich heute entthrontsehen, eine Klage gegen miH anhängig gemacht. Worin be-steht nun aber mein Verbreche»? Du hast deinen Namen ge-ändert, sagen sie; seither kannte dich Jedermann unter demNamen Antonio Maria und jetzt läßt du dich Marcus Antoniusnennen. So lautet die Anklage, dies mein Verbrechen. ')

»Ich gestehe, meine Mutter, eine treuherzige Frau wiesie war, wollte, daß man meinem Namen Antonius den NamenMaria, weil derselbe von einer guten Vorbedeutung sei, bei-setze. Ich habe dies Alles geändert, und werde Euch, ver-sammelte Väter, beweisen, daß ich dies erstens thun konnteund zweitens, daß ich es thun mußte.

„1. Ich konnte es thun. Mit welcher Stirne machenmir meine Ankläger aus dem, was alle berühmten Männerunserer Zeit thun und was einen Theil ihres Ruhmes aus-macht, ein Verbrechen? Wer ist heutzutage in der Republikder Wissenschaften berühmter, als Baptist Egnatius? Unddoch hat er seinen Namen geändert. UnsterblicheGötter,welche langen Umwege hat er zurücklegen müssen, bis er zudieser rühmlichen Umwandlung gelangte! Aus Johann Cipello,der er war, ist er kraft seiner Anstrengungen Baptist« Eg-natius geworden. Läßt sich nicht Fabieno Veluta FabiusVirgil nennen? Ist Thomas Jngeramio nicht Phädrus

1) . . . . Ui liUersruin prolesswns se xerpetno lessnsturos opina-

bLr>tur, se viäent L ms superato» . . . quiä est huoä me re-pretiellästis, doni secu8atore8? lidi, iyuot, nomen immuissti.6um enim prius sb omnidus Xnton!u8 Nsria äieersris, nunc teNsreum Xntonium voesr! ^udes. ci'imen; sn socusstio.

(Oritt. XX. S. 1.)

2) üt HIILS mutiltio lilit ills: Oii boai, loiibe

petitL etc. (S- 213.)