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suasion ') und des christlichen Glaubens ist dies nicht vor-gekommen. Was, hat nicht Christus selbst den Namen meh-rerer seiner Jünger abgeändert? Ueben die Christen, weitentfernt, die Namensänderungen zu verdammen, nicht solchevielmehr noch alle Tage? Gibt man einem Ordensmanne odereiner vestalischen Jungfrau, wenn sie ihr Profeß ab-legen, nicht einen andern Namen?
„Allein," entgegnet man, „das Volk nimmt an diesemGebrauche Aergerniß!" Wo ist der Gelehrte, der sich um dasbekümmert, was die Unwissenden denken?^ Es steht sohin fest,daß ich meinen Namen ändern konnte.
„2. Ich habe es thun müssen. Ihr wißt wohl, ver-sammelte Väter,-daß ich ein Schüler der Musen, einVerehrer des schönen Alterthums, Ihr wißt ferner auch^ daßich der Apologet Cicero's bin. Nun habe ich aber in meinerWiderlegung des Celius Calagninus, der sich den Fürstender Beredsamkeit zu tadeln erlaubt hatte, die Bedenklich-keit so weit getrieben, daß ich kein Wort, keineWendung, keine Formel, die den Schriftstellerndes goldenen Zeitalters unbekannt waren, an-wandte. Hierin habe ich die Vorschrift des Casus JuliusCäsar, der die Wahl der Worte für die Grundlage der Bered-samkeit hält, befolgt. 4)
1) persussio, so lautet das unselige Wort, welches dieSprachreiniger der Renaissance, um den Glauben zu bezeichnen,gebrauchten.
2) dlutlam vestalsm virginem, uullum inonaedum tieri patiuntur,nist rnrrtato »online.
3) Inttsrato viro ezuicl imperila mrrltituäo ssgni soleat »o» aämoärrrnesse crrravärri».
4) I» verdorrn» äsleetu quoä 0. 3. 6aesar eloquentiae xrincipiumesse äiotitadst; aäeo äitigens et xene äixerim supersiitiosusersm, ut nullurn ornnino verdum, nuilain verdorrn» eonsuirctionei»,nrillam äieenäi torrnnlani aänrittsnäain midi esse eenseram, guam»o» apucl veteres latinos aigue prodatos auetores invenissem.
Man sehe in der Vorrede der von mir edirten Briefe deshi. Bernhard nach, wie Erasmus diese sinnlose Anmaßung abfertigte.