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„Wie konnte ich nun als der Mann, als welchen ich michsoeben geschildert habe, in der Republik der Wissenschaften miteinem Namen, der etwas Barbarisches hat, erscheinen? Ichkenne Erstens keinen Römer, der Maria geheißen hat. Ferner,kennet Ihr, versammelte Vater, selbst einen Römer, dereinen zugleich männlichen und weiblichen Namen gehabt hat?
„Deßhalb mußte ich meinen Namen Maria durch Ab-änderung der letzten Silbe in Marcus verwandeln undsolchen ferner dem Namen Antonius vorausschicken; dennmich Antonius Marcus zu nennen, wäre ein dem an-tiken Rom unbekannter Barbarismus gewesen.') Zudem habeich nur auf den Rath der gelehrtesten Männer unserer Zeitso verfahren, und in Ferrara hat die öffentliche Meinungnach den öffentlichen Reden und der Vertheidigungsrede Cicero's,die ich allda gehalten, den ruhmvollen Namen, den ich trage,bestätigt.
„Mit dem Rathe der Gelehrten hat sich das Beispielder Römer verbunden. Die Römer, diese so vernünftigdenkenden Menschen, gestatteten ihren Kandidaten bei der Be-werbung um die Staatsämter, sich mit den Namen der be-rühmtesten Familien und Patricier zu schmücken, um sich sobei dem Volke besser zu empfehlen und seine Stimmen leichterzu erhalten. Mit um so größerem Rechte muß es uns Kan-didaten der Muse verstattet werden, den uns zusagenden ele-gantesten und wohlklingendsten Namen anzunehmen.
„Ihr wißt, versammelte Väter, daß die Wissen-schaften das schönste Geschenk der unsterblichen Göttersind. Ferner wißt Ihr auch, Ihr, deren Ruhm dem der
1) Ne ixitur in noiuins meo prneeipus ssrvnnäum esse stntuednm,ns, eum intinne slo^uentise osoäoi'em et eleZÄNtinin proüterer,nliquis milri dnrdarum nomen et inusitstuin sliqusnäo passetovzieere. . . Hüls eniin spuä sntiquos unyunm intern norninisoonsunetianem vet lexit, vel nuäivit, ut yuis n viro et mutierenominnretur.
Gaume, Revolution. IN.
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