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Allgemeine Folgerungen.
Ich bin griechisch, ich bin römisch: so lautet der Re-frain, den uns die Revolution, als sie ihr religiöses Neu-gestaltungswerk vor unseren Augen entrollte, beständigwiederholt hat. Diese Tendenz und dieselbe Sprache bemerkenwir auch in ihrer socialen Neugestaltung.
Die fünf Phasen, welche die Existenz des antiken Romkennzeichnen, das Königthum, die Republik, das Decemvirat,das Triumvirat und das Kaiserreich finden wir in dem socialenBestände der französischen Republik getreu wiederholt.
Rom schafft das Königthum ab; die französische Republikschafft es gleichfalls ab.
Rom zieht sich hierdurch den äußeren und inneren Kriegzu; die französische Republik erfährt dasselbe Schicksal.
Rom proclamirt nach der Abschaffung des Königthumsdie republikanische Regierung, die französische Republik ahmtdieses Beispiel nach.
Rom fällt der Reihe nach unter die Herrschaft der De-cemvirn und Triumvirn; die französische Republik entgehtdiesem Schicksale auch nicht.
Rom beugt zuletzt das Haupt unter das Schwert einesKaisers, des absoluten Herrn, der alle Gewalten absorbirt.Die Republik Frankreich wird zum Kaiserreiche Frankreich,dessen Oberhaupt die souveräne Macht ganz ohne Coutroleausübt.
Rom, dessen demokratischen Maxime und Beispiele für diebenachbarten Könige eine Beschimpfung und Drohung sind,liegt mit ihnen fortan im Kriege, führt ihn mit Nachdruckund mit Erfolg.
Die französische Republik erläßt sowohl durch ihr Ver-halten als ihre Reden einen Aufruf zum allgemeinen Auf-stande der Völker und zur Vernichtung der Könige; der Kriegentbrennt zwischen ihr und Europa; sie führt denselben langeZeit hindurch mit einem schrecklichen Nachdruck.