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[1. Band.]
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Rom führt einen heidnischen, d. h. einen räuberischen underbarmungslosen Krieg.

Die französische Republik treibt die Beraubung, Ver-heerung allenthalben und die Grausamkeit zuletzt so weit, daßsie gar keine Gefangenen mehr macht.

Rom confiscirt nicht nur die Freiheiten, sondern auch dieGüter der Besiegten, unterhält den Krieg mit dem Kriege.

Die französische Republik verwendet die reiche Beute Eu-ropa's auf die Bezahlung ihrer Soldaten, die Anfertigungvon Waffen und neuen Zerstörungsmitteln.

Rom bezahlt seine Soldaten mit einer Münze, die anpatriotische Namen und Thaten erinnert; die französische Re-publik, die römisch sein will, bezahlt ihre Soldaten mit einerMünze, die an die Namen und Thaten des alten Rom er-innert.

Rom will, daß seine sämmtlichen Bürger Soldaten sind.Die französische Republik decretirt, jeder Bürger sei Soldat.

Rom belohnt seine Heere mit der Erklärung, sie hättensich um das Vaterland wohl verdient gemacht, seine Soldatendurch Verleihung von Eichenkränzen, seine Feldherren durchdie Bewilligung der Ehren des Triumphes.

Die französische Republik bedient sich genau derselbenMittel, um ihre Armeen, ihre Soldaten und ihre Generale zubelohnen.

Rom treibt die Ehren, die es seinen Kriegern gewährt,durch deren Apotheose auf die höchste Spitze.

Auch die französische Republik hat Apotheosen für diekriegerischen Tugenden.

Rom gibt sich, trotzdem es im Innern und im Aeußernim Kriege begriffen ist, eine Constitution, deren Elemente sieden Republiken Griechenlands entlehnt.

Die französische Republik arbeitet trotz des Krieges aneiner Constitution, deren Elemente sie den Republiken desAlterthums entnimmt.

Rom gibt sich eine auf der Souveränetät des Volkes be-