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[2. Band.]
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der Breite lag, im Zeitraume von einem und einemhalben Jahrhundert eine größere Anzahl vonwunderbaren Männern, als die größten europäl-schenStaaten in vierzehn Jahrhunderten, hervor-gebracht.')

„In der That ist, obgleich wir heutzutage den Areopagund die Gärten der Philosophen vergeblich suchen, doch dasKlima dasselbe geblieben. Und doch beugen die Nachkommendes Themistvkles und des Aristides, die Nachkommen des So-krates und Sophokles gleicherweise das Haupt unter die Rutheeines Pascha und den religiösen Stab eines Archimandriten.Gründer der Republik, vollendet Euer Werk! Der Rost deralten Zeiten soll unsere Institutionen nicht länger zerfressen/")

Bei einer andern Gelegenheit besteht Chenier im Namendes Unterrichtsausschusses nochmals auf der Nothwendigkeit,Frankreich die spartanische und atheniensische Erziehung, derengymnastischen, theatralischen und musikalischenTheil er möglichst bald wiederhergestellt wissen will, wieder-zugeben. „Alles," ruft er aus, „ist an dem öffentlichen Unter-richte gelegen. Ohne die Gymnastik, zum Beispiele, welche denHauptbestandtheil der öffentlichen Spiele in Athen undLacedämon bildete, dürft ihr euch niemals schmeicheln, Feste,deren Zweck nützlich und deren Interesse wirksam ist, zu be-kommen. Ohne geräumige bedeckte Arenen werdet ihr nie-mals gymnastische Exercitien erlangen. Was die theatralischenSpiele betrifft, so kann deren Wirkung in engen Schauspiel-häusern, wie die unsrigen sind, keine vollständige sein. Lykurgbetrachtete die Bürgermahle als das hauptsächlichste Mittel,die alle Glieder der Bürgerschaft verbindenden Knoten rechtfest zu schließen. Wir müssen namentlich diese von denGesetzgebern und Philosophen Griechenlands so

1) Hatten Chenier und Genossen in Luther diese ungerechte und lächer-liche Begeisterung geschöpft?

2) Mouit. v. 6. Nov. 1793.