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^ Gesellschaft zubrachten und deren ganzes Leben eine Lehr-!zeit und Uebung in allen Tugenden war."
Er hegt die Befürchtung, seine durch das Christenthumund die Monarchie erniedrigten Zeitgenossen möchten die Bei-spiele dieser übernatürlichen Völker nur unvollständig nachzu-! ahmen im Stande sein. „Als ich," so ruft er aus, „über dies Mittel nachdachte, uns Einiges von diesen antiken Institutio-nen anzueignen, hat sich mein Denken, wie ich offen gestehe,s ermüdet und entkräftet. Der allzugroße Unterschied zwischeni uns, diesen Völkern und ihrer Zeit verwehrt es uns, unsere'Aussichten so hoch zu erheben. Sicher steht nur fest,daß die Franzosen zu einem durchaus neuen Volke umgebildetwerden müssen." ')
Chsnier erläutert, worin diese Umbildung zu bestehenhat. Darin nämlich, die Franzosen auf das spartanischeVorbild zurückzuführen und fle nicht zu gut unterrichtetenMenschen, sondern zu handfesten Soldaten und, wenn nöthig,zu Athleten auszubilden. „Welche Pflicht," spricht er. „habenwir bei der Organisation des Unterrichts? Republikaner zubilden. Der Wettlauf, der Ringkampf, dieSchwimm-kunst, die Handhabung der Kanone, der Flinte, der Pike,des Säbels und des Degens, darin besteht die Gymnastikeines freien Volkes. Für Sklaven ist dies Alles nicht noth-wendig; sie müssen schwach sein, weil sie dienen müssen. Alleinein republikanisches Volk muß kräftig sein. Man soll deßhalbin den öffentlichen Spielen gymnastische Preise vertheilen!
„Alle diese republikanischen Institutionen schnüren das Herzder Bürger ein und umgeben es mit einem dreifachen Walleder vaterländischen Gesinnung. Auf sie muß Alles bezogenwerden, was die berühmten Schriftsteller ausschließlich demEinflüsse des Klimas zugeschrieben haben. Griechenland istkein besonders bevorzugtes Land. Die berühmte Stadt Athenhat nicht, wie man mir zugeben wird, weil sie im 39. Grade
1) Monit. ebendas.