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revolutionären Theaters. Die Sitten läutern heißt sie vonden Fesseln des Aberglaubens befreien und bis zum Höhe-punkte der antiken Sitten emporziehen; die republikanischen
Chor von Gattinnen.
Laut rufet rc.
Ein junges Mädchen.
Wir, die Schwestern der Helden, die wir der EheLiebliche Knoten nicht kennen:
Wenn die Bürger einst, um mit unserm Leben das ihreZu verbinden, heiße Wünsche sprechen:
So mögen sie, durch Ruhm und Freiheit schön.
In unsre Mauern kehren wieder heim.
Und in den Schlachten sei ihr BlutFür die Freiheit geflossen.
Chor von jungen Mädchen.
Laut rufet -c>
Drei Krieger.
Auf diesem Stahl vor Gott jetzt leisten wir den SchwurDen Vatern, unsern Frauen und den Schwestern.
Den Volksvertretern, unsern Söhnen. Müttern:
Vernichten wollen wir die Unterdrücker,
Allüberall in dunkle Nacht begrabendDer Kön'ge frevelvoll Geschlecht.
Franzosen, werdet ihr der Welt
Den Frieden und die Freiheit wieder schenken?
Der ganze Chor.
Laut rufet uns rc.
In diesem Stücke athmet der ganze Geist des klassischen Alter-thums. Wir finden da das König-Volk. die Spartaner, Mütter,Mars und seine Felder, die Tyrannen und die Sklaven, die Manen,die Hymenäa, den Schwur der Horatier und vor Allem den Haßund den Blutdurst. Möchte man es nicht, abgesehen vom Rhythmus,für den Todtengesang der Wilden halten, wenn sie, mit ihren Mord-keulen bewaffnet, sich auf einen benachbarten Stamm werfen, odersich aufmuntern, das noch zuckende Fleisch ihrer Gefangenen zukosten? Hieraus können wir die Exaltation, welche solche beimFackelscheine von einer schon durch die Nednerbühne, die Presse unddas Theater selbst erregten Volksmenge vorgetragenen Gesänge er-zeugen mußten, beurtheilen.