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Achtes Kapitel.
Die Decemvirn der Revolution.
Beziehungen zwischen der römischen und der französischen Re-publik — Decemvirn und Triumvirn — Lebensbeschreibungen derhervorragenderen Männer, welche die Revolution personificiren —Lebensbeschreibung des Camille Desmoulins — Im Colleg Re-publikaner geworden — kennt er nur das Alterthum — spricht nurseine Sprache — Beispiele aus seinen Revolutionen und sei-nem alten Kapuziner — Seine Rede im Palais Noyal —Klassisch in seinem öffentlichen Leben, ist er es auch in seinem Pri-vatleben — Seine Verehelichung — Originalsiück — Namen undTaufe, die er seinem Sohne gibt — Geständniß Michelet's — Vonden Jakobinern ausgeschlossen — wird er von Nobespierre verrathen— und zum Tode verurtheilt — Seine letzten Worte — Gesin-nungen und Tod seiner Frau.
Seither habe» wir gesehen, wie die französische Republikalle Phasen der römischen Republik wiederholte. Letztere be-ginnt mit der Abschaffung des Königthums. Dieser Act ver-wickelt sie in Kriege nach Außen und im Innern; sie weiß
Kurzem erst mit dem Blute von so vielen Märtyrern überschwemmtenGarten der Karmeliter in Tanzplätze verwandelt. Das Erste dieserbeiden Etablissements ward Zephyrball, das Andere ländlicherBall unter den Linden genannt. In den Faubourgs hatteman eine sehr bedeutende Anzahl von ländlichen Bällen ver-anstaltet; diese wurden von der untersten Klasse der Bevölkerung be-sucht. Die anderen Klassen hatten den Ball der Opfer erfunden.Um zugelassen zu werden, mußte man schwarz gekleidet sein undeinen nahen Verwandten auf dem Schaffotte verloren haben. Es ge-hörte zum guten Ton, bei dem Gruße mit den Schultern und demKopfe die Zuckungen eines enthaupteten Menschen nachzuahmen.Dies ward der Gruß a la vielime genannt. (Gabsurd, Gesch.der Nevol. B. II. S. 482.)
Saume, Revolution. IV.
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