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strebe nicht darnach/' sagt er, „Jemanden in seinen Neigungenzu behelligen und gestatte Jedem, sich vor dem Könige, seinerFrau, seinen Tanten und Cousinen niederzuwerfen. Aber Cnl-tusfreiheit; ich behalte meine Abgötterei für die Majestät desVolkes vor. Freiheit und Gleichheit sind meine Götter.Die Nation will einen König — ist dies beschlossen, so fügeich mich. Kann man es aber für unrecht finden, daß ich zujenen Römern gehöre, welche seufzten, als Anto-nius an den Lnpercalien Cäsar das Diadem auf-setzte?"
Weiterhin sagt er: „Der Fürst hat begonnen, die öffent-lichen Orte zu besuchen; eine ungeheure Volksmenge folgteseinem Wagen; die Straßen ertönten von den Acclamationen:»Es lebe der König! Es lebe die Königin!« Gottmöge mich behüten, daß ich die dem Volke gemachten Schen-kungen tadle; der Fürst kann von den zwanzig Millionen, dieman ihm für seine Belustigungen gegeben hat, keinen besserenGebrauch machen; allein als ich den Staatswagen sah, konnteich nicht umhin, wie Laokoon zu sprechen: 8oc inolusi liZnooeellltantnr Xelnvi. Die Griechen sind in diesem Holze ver-borgen." 2 )
Indem er endlich unmittelbar ganz Europa zur Ermordungder Könige und zwar im Namen der klassischen Autoren auf-fordert, macht er den Ausspruch Seneca's: Vietima bauä ulla»mplior potest inagisgno opima insetnri llovi guam kox:Das beste und angenehmste Opfer, das man Jupiter darbrin-gen kann, ist ein König, zum Motto seines Journals: Diefranzösischen Revolutionen.
Auch stimmt er im Processe Ludwig's XVI. für den Todohne Appellation und Aufschub, und begründet sein Votum mitden Worten: „Ein todter König — ist nicht ein Mensch weniger.
1) Französ. Nevol. rc. B. 1. S. 490-
2) Ebendas. S. 560.