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der römische Consul, schwören, er habe die Freiheit gerettet....Volk, wenn der König je freigesprochen wird, so bedenke, daßwir deines Vertrauens nie mehr würdig sein werden und dukannst uns alsdann der Treulosigkeit anklagen." ')
Sieht man, mit welcher Zuversicht der Sprache und mitwelcher wenigstens scheinbaren Ueberzeugung die Königsmördervon 1793 die Ermordung Ludwig's XVI. verlangen, so wirdman mitunter zu zweifeln versucht, ob sich die modernen Brutusihres Verbrechens bewußt waren oder ob der in den Kollegiengeschöpfte republikanische Fanatismns sie nicht die Nachahmungihrer Vorbilder als gerecht betrachten ließ. Unserer Ansichtnach reicht dieser einfache Zweifel schon hin, um Jene zumNachdenken zu bewegen, die trotz allen von der Erfahrung ge-gebenen Lehren fortfahren, die schreckliche Verantwortlichkeit aufsich zu nehmen, das von den Jesuiten, den Oratorianern, denDoctrinären und allen trefflichen Lehrern vor der Revolutionnicht gelöste Problem, eine monarchische Jugend mit republi-kanischen Lehrern zu bilden, lösen z» wollen.
Am 27. December ergreift Samt-Inst abermals das Wort,um die Berufung an das Volk zurückzuweisen. Den unglück-lichen Monarchen mit einem unversöhnlichen Hasse verfolgend,verlangt er sein Blut und verheißt dem Convent, wenn er esihm weiht, die Segnungen der Nachwelt. „Wie!" ruft er aus,„ein unglückliches Volk, das seine Fesseln sprengt und denMißbrauch der Gewalt bestraft, muß seinen Muth und seineTugend auch rechtfertigen! ... Nachwelt, du wirst deine Va-ter segnen: du wirst erfahren, was es sie gekostet hat, umfrei zu sein. Laßt ihr die Berufung an das Volk zu, so sagtihr damit: Es ist zweifelhaft, ob der Mörder schul-dig ist. Seht ihr nicht ein, daß diese Berufung darauf be-rechnet ist, das Volk zu theilen?... Diese Verzeihung, dieman euch anzurathen sucht, ist das Todesurtheil der Freiheit;
1) Monit. ebendas.