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die Seele der alten Demokraten sind, bilden auch die Seeleihres jungen Schülers.
In den Convent eingetreten, besteigt er am 13. Novem-ber 1792 die Tribüne und sucht zu beweisen, Ludwig XVI.könne gerichtet werden. Autoritäten, Beispiele, Phraseologie,mit Einem Worte Alles in dieser siegreichen Rede ist demgriechischen und römischen Alterthum entliehen. „Eines Tages,"sagt Saint-Just, „werden die Menschen, von unseren Bor-urtheilen ebenso weit entfernt, als wir es von denen der Van-dalen sind, über die Barbarei eines Jahrhunderts erstaunen, woes noch für etwas Heiliges galt, einen Tyrannen zu richten....Erstaunen wird man, daß man im achtzehnte»Jahrhundert noch weniger vorangeschritten war,als zur Zeit Cäsars. Dort ward der Tyrann vordem versammelten Senate ohne andere Feierlich-keit als dreiundzwanzig Dolchstiche, ohne anderesGesetz, als die Freiheit Roms, geopfert. Und heut-zutage macht man einem Mörder des Volkes, den man auffrischer That, die Hand noch in das Blut, die Hand in dasVerbrechen getaucht, ergriffen hat, den Proceß!...
„Welches Verfahren wollt ihr auch anstellen, da die Ver-brechen Capets überall mit dem Blute des Volkes geschriebenstehen, da das Blut eurer Vertheidiger bis zu euren Füßen,bis zu diesem Bildnisse des Brutus geflossen ist.Kein Mensch kann unschuldig König sein. JederKönig ist entweder ein Empörer oder ein Gewalträuber. Inden Gesetzen des Numa stand auch Nichts, wornach Tarqui-nius gerichtet werden konnte; man richtete ihn nach dem Völ-kerrechte. Selbst das Volk könnte das Verbrechen der Tyran-nei nicht verwischen. Das Recht der Menschen gegen dieTyrannei ist ein persönliches Recht.
„So eilt euch denn, den König zurichten; denn es gibtkeinen Bürger, der nicht das Recht, welches Bru-tus über Cäsar hatte, über ihn hätte..".. WeilLudwig ein zweiter Catilina ist, so könnte der Mörder, wie