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Saint-Just hatte, als er diesen Scherz erfuhr, gesagt:„Und ich werde machen, daß er den seinigen wie ein heiligerDionysius trägt." Am 31. März hält er Wort. Auf Dantonübergehend, nimmt Saint-Just alle Erinnerungen des klassi-schen Alterthums zu Hülfe, um diesen Riesen der Tribüne zuerdrücken. Unter Anderem sagt er: „Danton hat vor jetztdrei Jahren den Jakobinern das Gesetz des Valerius Publi-cola, das den Römern gebot, Jene, die von Tarquinius redenwürden, auf der Stelle umzubringen, in Borschlag gebracht;Danton fand aber weder Beredsamkeit noch Strenge gegenTumouriez, der das Vaterland offenkundig verrielh und einenKönig einführen wollte. Mau wiederholt euch beständig Ver-gniaud's Ausspruch: »Die Revolution wird, wie Saturn, ihreeigenen Kinder fressen....« Nein, die Revolution wird nichtihre Kinder, sondern ihre Feinde verschlinge».... Uebrigeus istwenig daran gelegen, daß die Zeit verschiedene Varietäten aufdas Schaffet, den Kirchhof, in das Nichts gebracht hat, wennnur die Freibeit bleibt.... Die Welt ist seit den Römernleer und noch erfüllt deren Gedächtniß dieselbe und pro-phezeit ihr die Freiheit.... Seid also unbeugsam; dieNachsicht ist grausam; denn sie opfert das Vaterland." ')
Die Verurtheilten setzen der Gewalt einen gewissen Wider-stand entgegen. Am 5. April, dem Tage der Hinrichtung,spielt Saint-Just auf diesen Umstand an und sagt zu demKonvente: „Nein, die Freiheit wird nicht zurückweichen. Sehtda den Tag des Ruhmes, den Tag, da der römische Senatgegen Catilina kämpfte. Wer kann euch noch seineVerehrung verweigern?" ?)
Am 15. April verlangt der unermüdliche Lieferant desSchaffot's, stets im Namen der Römer, neue Grausamkeit; ersagt: „Wenn ihr dies Alles thut, so werdet ihr das Vater-land retten, allein erwartet keine andere Belohnung, als dieUnsterblichkeit. Codrus ward in einen Abgrund ge-
ll Monit. ebendas. — 2) Ders. ebendas.«Saume, Revolution. IV.
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