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Zehntes Kapitel.
Die Triumvir» der Revolution. >— Saint-Just.
(Fortsetzung.)
Betragen Saint-Jnst's in Straßburg — Haussuchungen —Verhaftungen — Contribution — Requisition — Brief Gatteau's— Worte des Courtois — Spartanischer Aussrruch und soartaui-sche That Saint-Just's — Blutdurst— Bruchstücke— Grundlagezu einer Lonstitulion — Lacedämonische Erziehung — Letzte RedeSaint-Just's — Seine Verhaftung — Sein Tod.
Wir haben gesehen, wie Saint-Just sein Inneres in sei-nem Privatleben und seinen parlamentarischen Reden offen-barte. Nun wird er uns dasselbe noch ganz und vollständigauch in seinen amtlichen Handlungen und politischen Schriftenzeigen.
Als Commissär der Rheinarmee trifft er gegen Ende Oc-tober 1793 in Straßburg ein. Seine erste Verfügung ordnetHaussuchungen in der ganzen Stadt an. In der Nacht des30. October sehen die geachtetsten Bürger, Notare, Banquiers,Wechselagenteu, ihre Häuser besetzt, ihre Papiere mit Beschlagbelegt, ihre Reichthümer fortgeschleppt; sie selbst sollen in denKerkern das Verbrechen, reich zu sein, büßen. DreitausendVerdächtige füllen die von Gefangenen schon strotzenden Straß-bürger Gefängnisse an. Hierauf belastet er die Stadt miteinem Zwangsanlehen von neun Millionen.
Das ist noch nicht Alles. Am 24. Brumaire trifft ermit seinem Amtsgenoffen Lebas nachstehende Verfügungen, dienach Inhalt und Form an die bewunderungswürdigen Pro«consuln des Alterthums erinnern: „Die Municipalität vonStraßburg soll binnen vierundzwanzig Stunden zweitausendBetten zur Ablieferung an die Soldaten mit dem der Tugendund den Vertheidigern des Vaterlandes schuldigen Respectebereit halten.
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