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[2. Band.]
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Eilstes Kapitel.

Die Triumvirn der Revolution. — Couthon.

Einige Axiome — Couthon, der Sohn seiner Collegbildung —Seine Reden — Beschimpfungen des Königthums — Apotheose desVolkes — Lobrede der Empörung — Haß gegen den Klerus —Haß gegen das Königthum — Proceß Ludwig's XVI. — Gerichtder Könige — Grausamkeit in Lyon — Tod des Triumvirs.

Den Baum erkennt man an seinen Früchten. — Wessendas Herz voll ist, davon läuft der Mund über. — Der Menschkann nur fortpflanzen, was er empfangen hat. — Die Fort-pflanzung des intellectuelle» und moralischen Lebens geschiehtmittelst der Erziehung.

So lange diese Axiome als richtig gelten, werden dasVerhalten und die Sprache der Jugend und des gereiften Al-ters — dies ist ein allgemein gültiger Satz — der Probir-stein der in der Jugend empfangenen Grundsätze bleiben.')Hierfür ist Couthon ein neuer Beweis. Keine Wirkung ohneUrsache! Wodurch findet sich dieses getaufte Kind, im Schooßeeiner sehr religiösen Provinz geboren, von Priestern erzogen,inmitten einer monarchischen und christlichen Gesellschaft auf-gewachsen, plötzlich bei seinem Einteilte in die Welt in einen

Typus des Spartaners Lykurg und des Gesetzgebers Drako, einstoisches und unbeugsames Gemüth, welches die Natur vielleicht nichtgrausam geschaffen hatte, das aber weder vor der Strenge, nochselbst vor der Grausamkeit zurückschreckte, sobald es sich darum han-delte, seine Gefühllosigkeit durch irgend einen grausamen Entschlußzu bezeugen." — (Ausz. des Art. Nobes Pierre von CharlesNodier.)

1) Xckolsscens suxta vianr suam, etism cum senrierit, non rscecketab es. Sprüchw.