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nämliche Couthon, gegen die Könige so erzürnt, verlangte,man solle mit ihm und seines Gleichen entblößte» Hauptessprechen, unter dem Verwände, der Majestät des souveränenVolkes, von dem er einen so edle» Bestandtheil bildete, Ehrer-bietung zu verschaffen.
Als Kommissar der Republik nach Lyon gesendet, schreibtder Freund des Volkes, der Apostel der Freiheit, der Gleich-heit und der Brüderlichkeit, aus dieser Stadt am 9. October1793: „Die Maßregeln sind so gut getroffen, daß wir unsversprechen können, wir werden sie Alle umbrin-gen oder sie Alle werden gefesselt werden....Keiner von ihnen wird entkommen; die Sturm-Glocke ertönt in allen Landgemeinden und über-all ist der Befehl gegeben, auf sie, wie auf wildeThiere, welche das Menschengeschlecht zu verschlin-gen drohen, Jagd zu machen." Am 13. October schreibter an die Pariser Jakobiner: „Die Stadt Lyon ist nicht mehr inder Gewalt der Empörer. Die Truppen der Republik habenden Boden der Freiheit von den Räubern, die sichin ihreMauern geflüchtet, gesäubert. Die, welchedem Schwerte unserer Tapferen entronnen sind,fallen tagtäglich unter dem Beile der Gesetze."^)
Dem Gemetzel folgt die Vernichtung. Lyon wird denNamen des Proconsuls, welcher auf den Schultern eines riesi-gen Sansculotten getragen, mit einem silbernen Hämmerchenwider die stolzen Gebäude schlug, welche fallen sollten und in derThat unter den Schlägen der Vernichter fielen, nie vergessen.
Endlich starb dieser durch seine Grausamkeit und seineLiederlichkeit seiner Kollegen Saint-Just und Robespierrewürdige Triumvir, die selbst des Octavius, Antonius und Le-pidus, ihrer Vorbilder, würdig waren, mit ihnen am 10. Ther-midor aus dem Schaffet«.
1) Monit. v. 15. October.
2) Ders. v. 21. October.