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[2. Band.]
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dert die Todesstrafe für Jeden, der die Dictatur beantrage. *)Hierauf bewirkt er am 9. August 1793 das Decret, welchesPitt für den Feind des Menschengeschlechtes er-klärt. So sehr er das Volk preist, ebenso sehr verachteter die Könige. Als er in der schrecklichen Sitzung vom 14. Ja-nuar 1792 sich die Discussion über manche Punkte des Pro-cesses Ludwig's XVI. in die Länge ziehen sieht, ruft er aus:„Es ist doch etwas für das öffentliche Beste sehr Betrübendes.Nun schlagen wir schon drei Stunden lang unsere Zeit nurs wegen ein es Königs todt! Sind wir Republikaner? Nein,wir sind gemeine Sklaven/") Er verlangt, es solle sofortzum Namensaufruf und sodann zur Hinrichtung des unglück-lichen Fürsten geschritten werden. „Dies ist," sagt er, „derDienst, den wir dem Menschengeschlechte zu erweisen berufensind. Wir dürfen uns nicht scheuen, die Maske und dasGaukelspiel des Königthums zu zerreißen und die Völker zulehren, wie man die Tyrannen behandeln muß. Ich gehörenicht zu der Anzahl Jener, welche die fremden Despotenfürchten. Der Schlag, welcher Ludwig's Haupt zum Fallebringt, wird bis um ihre Throne ertönen und deren Funda-mente erschüttern."

Sein Haß gegen die Könige geht bis zum Wahnsinne.Am 20. Januar 1794 sagt er zu den Jakobinern: „Unser Ty-rann ist bestraft worden; es bleiben noch die Andern zu be-strafen übrig, und es ist Sache der Jakobiner, dies zu thun.Ich verlange, der Verein soll vier Kommissäre ernennen undbeauftragen, die Anklageacte gegen alle Könige abzufassen.Diese Acte soll von den Jakobinern an das Tribunal der ös-^ sentlichen Meinung eingesendet werden, damit kein König! mehr einen Himmel, der ihn bescheinen, und eineErde, die ihn tragen will, finden kann.b) Dieser

1) Monit. vom 25. September 1792. — 2) Ders. ebendas.

3) Ders. ebendas. — 4) Monit. v. 21. Januar, Sitzung v. 18. Januar.5) Ders. v. 24. Januar.

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