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[2. Band.]
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des Innern, Sulleau, Journalist, am 10. August an der Spitzeeiner Schleichpatrouille gefallen, Dupont-Dntertre, später Justiz-minister, und Fräron. Ihr Professor in der Philosophie warAbbe Royou.')

Robespierre machte sehr gute Studien und mehrmalsward sein Name bei den Preisvcrtheilungen genannt. Alsbei einem festlichen Anlasse ein Prinz der königlichen Familiedas Colleg besuchte, ward Robespierre gewählt, um ihn zubeglückwünschen.

Wie alle seine Kameraden mit dem Studium der heid-nischen Autoren genährt, zeigte er sich, obgleich noch jung, voneiner maßlosen Begeisterung für die Institutionen Griechen-lands und Roms beseelt. Ohne die schrecklichen Folgen seinesUnterrichtes vorherzusehen, pries Cherivaux, sein Professor inder Rhetorik, wie es noch gegenwärtig alle Professoren thu»,die großen Männer des Alterthums, ihre Tugenden, ihr Genie,ihre Liebe zur Unabhängigkeit und Freiheit. Diese von Robes-pierre begierig erfaßten Lehren prägten sich, um nie mehr ver-wischt zu werden, in sein junges Gemüth ein und offenbartensich in seiner Sprache. Deßwegen als ein zu großen Erwar-tungen berechtigender junger Mann betrachtet, schenkte ihmCherivaux eine besondere Vorliebe und nannte ihn nur denRömer.

„Außerdem," fährt Einer seiner Zeitgenossen und Bio-graphen fort, „war dieser Enthusiasmus für die antiken Re-publikaner nicht gerade Pobespierre besonders eigen. Beinahealle Schüler hegten denselben und wir traten,weil wir Sparta, Rom und Athen von unserenProfessoren beständig rühmen hörten, eher alsGriechen und Römer denn als Franzosen aus denColleg ien. So verhält sich die Sache theilweise noch jetzt.Wenn man dem Republikanismus Robespierre's mehr Beach-

1) Papiere des 9. Therm., Notiz über Freron, B. I. S. 154.