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[2. Band.]
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werden. Die Königin ist eine Bürgerin, der König ist einBürger, der Nation verantwortlich, und muß als erster öf-fentlicher Beamter dem Gesetze unterworfen sein."

Sein klassischer Haß gegen die Könige offenbart sich mitden Ereignissen immer entschiedener. Am 30. November 1792enthüllt Robespierre dem Konvent das Innere seiner Gedanken.„Ich verlange," sagt er, „daß der letzte Tyrann derFranzosen, das Haupt und der Mittelpunkt derVerschwörer, zur Strafe seiner Frevelthaten ver-urtheilt werde."

Am 4. December greift er die Institution der Monarchieselbst an und verlangt, es solle principiell decretirt wer-den, daß sich keine Nation einen König geben könne. Er sagt:„Die der nationalen Souveränetät durch einen Vorschlag,welcher voraussetzen würde, daß eine Nation das Recht hätte,sich dem Königthume zu unterwerfen, zugefügte Unbild muß wie-der gut gemacht werden. Nein, es ist einV er brechen füreine Nation, sich einen König zu geben. Die Ver-sammlung hat beschlossen, sie selbst werde das Urtheil über denweiland König sprechen. Ich behaupte, daß man ihn nachden Principienb) kraft der Jnsurrection auf der Stellezum Tode verdammen muß."

Man sollte glauben, der Durst nach dem Königsblute hin-dere den neuen Brutus, zu schlafen. Am 13. December besteigter wiederum die Tribüne und spricht: „Ich verlange, daßNichts den Gang der Commune in Betreff dieses Ver-brechers (erimiuol), für welchen ihr der ganzen Nation dieschleunigste Genugthuung schuldig seid, aufhalle."^ Am 26.wird seine Sprache gebieterischer und nimmt eine entschiedenereFärbung des antiken Republikanismus an. „Der Haß derTyrannen," sagt er, „und die Liebe zur Menschheit haben eine

1) Monit. ebendas. — 2) Ders. ebendas.

3) Nach welchen Principien? — 4) Mvnit. ebendas.5) Ders. ebendas.