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[2. Band.]
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Dreizehntes Kapitel.

Die Triumvirn -er Revolution. —> Robespierre.

(Fortsetzung.)

Er greift die religiöse Ordnung an — Reden — Neconstrnc-tionswerk — Er versucht, eine neue Religion zu gründen — Esist die Religion des klassischen Alterthums — Reden — Er willdie Revolution befestigen — Erziehung — Sie ist griechisch undrömisch — Er trachtet nach der höchsten Gewalt — Greift seineNebenbuhler im Namen des Alterthums an.

Die Revolution ist die bewaffnete Negation, und folglichdie Zerstörung alles Dessen, was der Mensch nicht geschaffenhat, die Erhebung des Menschen auf ein Piedestal von Ruine».Wir haben seither gesehen, wie sie in Robespierre diese insocialer Hinsicht zweifache Arbeit beharrlich erfüllte. Wirwerden ihr, die sich in demselben Manne verkörpert, nun auch,wie sie mit gleichem Schritte der Apotheose des Menschen inder religiösen Ordnung zusteuert, folgen.

Der Schüler des Collegs Louis le Grand hat im klassi-schen Alterthume die schönste Epoche der Menschheit, die Epocheder glänzendsten Civilisation, der größten Charaktere, der er-habensten Tugenden, der vollkommensten socialen Institutionenerblickt. Der Mensch hat dies ohne das Christenthum, ohneandere Religion als den Glauben an eingebildete Götter, Ge-bilde seiner Hände und öfters Genossen seiner Leidenschaften,geleistet; er hat es ganz allein geleistet. Von diesemPrincipe ausgehend, protestirt Robespierre gegen jede religiöseAutorität, die sich anmaßt, sich dem Menschen als nothwendighinzustellen, sich dem Menschen aufzudringen und nicht von ihmabhängig sein zu wollen.

Am 31. Mai 1790 bekundet er bei Gelegenheit der Civil-constitution des Klerus seine deßfalligen Ansichten in nach«