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Fluch und ewiges Verderben für den, der sein Vaterland mitihr beschenken wird!"')
Wer hatte aber Frankreich im Jahre 1793 damit beschenkt?Die Triumvirn und ihre Genossen. Wer hatte die Triumvirnund ihre Genossen hervorgerufen? Welche Grundsätze habensie geleitet? Welche Sprache haben sie geredet? Auf welcheNamen, auf welche Beispiele haben sie sich berufen? WelchenZweck haben sie laut eingestanden und unaufhörlich verfolgt?
Wir haben soeben gesehen, daß im Namen der RömerFrankreich die Schreckensherrschaft auferlegt wurde. Zu dieserbemerkenswerlhen Thatsache gesellt sich eine andere, wo möglichnoch viel bemerkenswerthere: auch die Reaction gegen dieSchreckensherrschaft erfolgte im Namen der Römer. CamilleDesmoulins muß die Ehre zugesprochen werden, diese Aufgabeunternommen zu haben. Hätte man den Triumvirn, den Jako-binern, der revolutionären Generation das vom Evangeliumvorgeschriebene öffentliche Recht, die Autorität der christ-lichen Gesetzgeber, die Beispiele und Erinnerungen der moder-nen Völker vor Augen gehalten — es wäre verlorene Mühegewesen; Niemand würde es verstanden haben, Niemand davonüberzeugt worden sein. Uebrigens waren auch für CamilleDesmoulins alle diese Dinge nicht vorhanden. Eine einzigeAutorität genoß bei ihm das Recht der Hochachtung und dieswar die Autorität der Griechen und Römer; ein einzigesEvangelium konnte aufgestellt werden und dies war die Ge-schichte der Republiken des klassischen Alterthums. Dies wardas Gegengewicht, das Desmoulins in die Wagschale des Des-potismus der Triumvirn zu werfen versuchte.
„Warum," sagt er in seinem alten Kapuziner,„sollte die Milde in der Republik zu einem Verbrechen ge-worden sein? Halten wir uns etwa für freier als die Athe-nienser, dies demokratischste Volk, das jemals existirt hatund das diesen Altar der Barmherzigkeit, von welchem
1) Ebendas. B. III- S. 40 u. 42.