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permanente Guillotine sehen, es würde mir Ver-gnügen machen, mit meiner Schärpe alle Gefan-genen daran aufzuknüpfen.«
„Der Verwalter Dumoutier hatte den alte», verrostetenMesserklingen den Krieg erklärt; ebenso auch den für die Pflegeder Zähne dienenden kleinen Stahlinstrumenten. Den Frauenentriß er die großen Stecknadeln und schwur, er würde alle,bei denen er in Zukunft noch eine solche finde, vor das Re-volutionstribunal stellen.
„Der sechzehnjährige Bürger Maille (der junge Herzogvon Maille) ward vor dies Tribunal geführt, weil er bemerkthatte, daß der gesalzene Häring, den man ihm znm Dinerbrachte, voll Würmer war. Diese Bemerkung ward von denAgenten der Triumvirn als ein Aufruhrversuch betrachtet." ')
Zu Picpus finden wir dieselbe Achtung vor der Men-schenwürde. Auch da begegnen wir dem Jnspector Dupom-mier, dessen rohe Unwissenheit uns den Maßstab gibt für dieder Kerkermeister, Schließer und andern subalternen Agenten,die mit der Sorge für die Schlachtopfer des Triumvirats be-auftragt waren. Dupommier machte eines Tages seine Runde.Er tritt in die Zelle eines Gefangenen, den er mit Lesen be-schäftigt findet. „Was machst du da?" — „Du siehst esja." — „So darfst du mir nicht antworten; was machst duda?" — „Wie du siehst, ich lese." — „Und was liesestdu?" — „Schau selbst." Mit diesen Worten reichte ihm derGefangene das Buch hin. Dupommier, der nicht lesen konnte,gerieth in Zorn und rief: „Dein Betragen zeugt von dergröbsten Unverschämtheit. Antworte mir, H......t, oder du
wirst sehen, was es gibt." — „Ich konnte dir nicht besserantworten, als daß ich dir das Buch selbst darhielt; wenn duaber nicht lesen kannst, so will ich dir seinen Titel angeben."— „Ja, Spitzbube, ich will ihn wissen; diese Hallunken sindso unverschämt, daß man mit ihnen niemals zu Ende kömmt."
1) Ebendas. und Gefängniß von St. Lazarus, S. 167, 175, 177,178.