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Sechzehntes Kapitel.
Herrschaft der Triumvirir.
(Fortsetzung.)
Genuß von Menschenfleisch — Gerbereien für Menschenhaut —Beweise — Urtheil der Gefangenen — Nevolntionstribnnal —Einzelnes über Fouquier-Tinville, Dumas und die Geschworenen— Die Guillotine im Tribunal — Urtheil des Fouquier-Tinville —Tägliche Hinrichtungen — Begierlichkeit der Schriftgelehrteu nachdenselben — Ihre Aeußerungen — Begierlichkeit des Volkes —Hinrichtung Bailly's — Cult der Guillotine — Ursprung derGuillotine.
Die Schrecken, von denen wir mit wenigen Zügen eineSchilderung gegeben haben, finden sich in ihrer Gesammtheitnur bei den heidnischen Völkern und auch bei diesen nur zugewissen Perioden ihrer Geschichte, wie z. B. unter der Herr-schaft der Triumvirn und etwa eines Dutzend von Cäsaren,ihrer würdigen Nachfolger. Wie wir aber bereits bemerkthaben, entspricht die Schwere des Falles der Höhe, aus welcherman herabfällt. Indem die modernen Triumvirn und ihreSpießgesellen das Licht des Evangeliums und der christlichenCivilisation, die kostbarsten Gaben, welche jemals der Mensch-heit geschenkt worden sind, mißbrauchten, mußte nothwendigihre Barbarei noch bei Weitem furchtbarer sein als die ihrerVorbilder. In der That beschuldigt sie die Geschichte gewisserMonstruositäten, für welche das heidnische Alterthum kein Bei-spiel bietet.
Sie wirft ihnen unter Anderem vor, daß sie ihren Ge-fangenen Menschenfleisch als Nahrung gereicht hätten oderhätten reichen lassen, Gerbereien für Menschenhaut eingerichtetund den Handel mit diesem neuen Jndustrieproduct gestattethätten.