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»gewesen, ich werde ganz gewiß hingehen.«— Vadier: »Wir»müssen Köpfe abschneide», wir haben Geld nö-thig, die Confiscationen sind unerläßlich.« EinAnderer hatte sich zu seinem Lieblingsspruch gewählt: Wirwollen roth färben." ')
Um den Brudern in der Provinz das Vergnügen, derrothen Messe beiwohnen zu können, zu verschaffen, veröffent-lichte ein anderer Schriftgelehrter, Dulac, Oberaufscher beimRevolutionstribunal, eine Sammlung unter dem Titel: Rechen-schaftsbericht der hohe» und mächtigen DameGuillotine, das Namensverzeichniß der Todtenenthaltend.^)
Um die verschiedenen Arten des Blutbades deutlicher zuunterscheiden, hatte man neue Worte erfunden: Füsfiladen,Ersäufungen, Kartätschen spiele, Guillotinaden,Giftberauschungen, vertikale Deportationen. Zu-mal die Guillotine war ohne Unterlaß in Thätigkeit. ZuParis guillotinirte man zu gleicher Zeit a» sechs verschiedenenOrten: Auf dem Groveplatze, auf dem Carrousclplatze, demRevolutionsplatze, im Marsfelde, an der Thronbarriore undim Faubourg Saint-Antoine. In letzterem war ein unge-heurer Canal gegraben worden, um das Blut fortzuleben.„Wir müssen, so furchtbar es auch klingen mag, sagen: AlleTage ward das Menschenblut in Eimern dort auf-geschöpft und vier Männer waren im Augenblickeder Hinrichtung damit beschäftigt, es in einenCan al auszugießen."
„Die Agenten der Triumvirn beludeu ihre Mordkarren
1) Memoiren Senart's, S. 107, 14l, 143. — Hebert hatte überdiesen Gegenstand ganj schauerlich klingende Sprüche erfunden, wiez. B.: In den Bettel sack hineinwerfen, durch das Na-lionalfenster nach der Stunde fragen n. s. w.
2) Memoiren Senart's, S. 237.
3) Niouffe, S. 75 slg.