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dem Henker den Bruderhandschlag gegeben, indem sie ihnden Retter des Volkes nannten; sie haben die Guillotinein eine Tribüne für aufreizende Reden umgeschaffen und diejungen Bürger gezwungen, hinaufzusteigen und in dem Bluteihrer Eltern und Freunde zu Waden.
„Lsqninio hat zwei mit Thalern gefüllte Tonnen in einfremdes Land gesendet und er, der bei Beginn der Revolutionden Ständen der Bretagne 12,000 Franken schuldete, hat nichtallein seine Schulden bezahlt, sondern auch während seinesProconsulats neue Güter erworben; man hat bei ihm sehrwerthvolle Kelche, Ciborien, Patenen und Meßgewänder ge-funden ; er ist in ein Gefängniß getreten und hat einem wehr-losen Gefangenen eine Kugel durch den Kopf geschossen.
„Lanot ließ beständig eine Guillotine und zwei Henkervor sich hergehen; er selbst schreitet einher, umgeben von allenSpitzbuben des Landes; er stellt vierundzwanzig Stunden langdie Leiche eines Greises, Vaters von elf Kindern, den er hathinrichten lassen, vor den Augen des Publikums aus; er schlepptsich mit einer Baude von Leuten, die wie er stets betrunkensind, von Kneipe zu Kneipe; er befiehlt die Demolirung einesHauses, an welchem er in seiner Trunkenheit Schießschartenbemerkt zu haben glaubt; bei der Demolirung fällt ein Steinauf eine Frau und tobtet sie. „Bah," sagt er, „das istNichts; das Volk muß sich amüsiren."
„Lefio schickt in Folge einer gemachten Anzeige vierBürger von Montargis wegen Mangels an Bürgerstnn aufdie Guillotine und eine große Anzahl Anderer in die Gesell-schaft der Volksfreunde, um dort stehend und baarhaupt einenpatriotischen Verweis zu erhalten.
„Bö sagt, daß man in der Revolution Nichts von Elternund Freunden wissen dürfe und der Sohn seinen Vater er-würgen müsse, wenn dieser nicht auf der Höhe der Verhält-nisse stehe. Mit einigen sauberen Spießgesellen machte er sichdas Vergnügen, alle Kreuze auszureißen und alle religiösenBilder zu zertrümmern, er zwang alle Männer und alle Frauen,