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[2. Band.]
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^ Würdigkeit nur zu bieten vermag, findet sich in ihrem Anklage-^ act vereinigt. In den ältesten Jahrbüchern der Welt, aufallen Seiten der Geschichte, selbst der Jahrhunderte der Bar-barei, würde man kaum einige Züge finden können, welche mitden von den Angeklagten begangenen Schandthaten verglichenwerden dürften. Nero war weniger blutdürstig, Phalarisweniger barbarisch und Syphone weniger grausam."

So häßlich das Gemälde von den Verbrechen der moder-nen Proconsuln auch sein mag, es gibt ein anderes, noch vielhäßlicheres; es ist dies ihre mit den Triumvirn geführte Kor-respondenz. Wenn die Tiger schreiben könnten, so würdensie sich nicht anders auszudrücken wissen. Um zu zeigen, biszu welchem Grade der klassische Republikanismus dies Ge-^ schlecht fanatistrt hatte, wollen wir aus dieser demokratischen^ Sammlung, mit welcher man einen ganzen Folioband fülleni könnte, einige beliebige Seiten anführen.

Laignelvt und Lequinio schrieben von Rochefort, „daß sieeinen neuen Sieg über die Vorurtheile errungen, und demVolksvereine die Ernennung eines Guillotineur vorge-schlagen haben, daß der Bürger Ance mit edlem Enthu-siasmus ausgerufen hat, er strebe nach der Ehre, die Köpfeder Meuchelmörder seines Vaterlandes abschlagen zu dürfen,und daß sie den Patrioten Ance zum Guillotineur gewählthaben. „Wir haben ihn," fügen sie bei, „zum Mittags-mahle eingeladen, ihn bei demselben aufgefor-dert, seine schriftlich abgefaßten Vollmachten in^ Empfang zu nehmen und sie zu Ehren der Re-s publik mit einem Trankopfer zu beziehen." ')

§ Pilot schreibt von Commune - Affranchie (Lyon): „Meine^ Gesundheit findet ihre Wiederherstellung nicht,i weil man rings um mich guillotinirt; 60, 80, 200's werden zu gleicher Zeit erschossen und von Tag zu Tage ent-^ wickelt man eine größere Thätigkeit, um so viele Personen als

1) Monit. v. 5. Nov. 1793.