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[2. Band.]
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ich Philosophire nd das Messer, das mich von meinenTyrannen befreien sollte." ')

Tag für Tag fanden diese hochherzigen Beispiele desAlterthums Nachahmer in den verschiedenen Gefängnissen. ZuPslagie bestrafte sich Luillier mit eigenen Händen für seineBetrügereien und Verbrechen. Die Duplay, RobespierresHauswirthin, erhenkt sich in der Nacht. Im Hospitale derConciergerie bringt sich Chabot ein ätzendes Sublimat bei;in den Madelonetten tobtet sich Cuny durch einen Messer-stich; Girardot, früher Bankier, durch sieben Dolchstiche; derMarquis Lafarre durch einen Messerstich; im Luxembourgöffnet sich Seneca Luillier die Pulsadern; vor sämmt-lichen Mitgliedern des Tribunals ermordet sich Valazs miteinem Stilet; unter den Augen des Publikums todten sichRomme, Duquesnoy, Goujon, Bourbotte, Duroy und Sou-brany mit Scheeren; Condorcet vergiftet sich zu Clamart;Roland erdolcht sich am Fuße eines Baumes bei Rouen;Klaviere tobtet sich durch Messerstiche in einem Kerker derConciergerie. In der Forye vergiftet sich Duchätel mit

Opium; Kersaint stößt sich auf dem Stadthause einen Degendurch den Leib; Nobespierre schießt eine Pistole auf sich ab.Lebas schießt sich durch den Kopf; ebenso Henriot; Leprstredeßgleichen in Gegenwart der Gensdarmen; Hyvert stößt sichAngesichts des Henkers einen Dolch bis zum Hefte in dieBrust; Darths und Gracchus Babeuf ermorden sich, als sieihr Todesurtheil vernehmen, in Anwesenheit sämmtlicher Mit-glieder des Tribunals. So überall.

1t Riouffe! Memoiren, S. 100.

2) Gefängnisse u. s. w., Conciergerie, S. 81 — 85; Pslagie,S. 33-166; Madelonettes, S. 81, 85 flg.

3) Einige behaupten, sein Bruder habe den Schuß gethan; das wärenicht weniger heidnisch.

4) Charles Nodier, Erinnerungen an Pichegru, S. 296 undkeaet. tirermiä. S. 97.