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[2. Band.]
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Nicht eine Stimme erhebt sich, welche diese furchtbareSchlächterei brandmarkt; keine Feder protestirt im Namen dergesunden Vernunft gegen diese schamlose Selbstmörderei; imGegentheile, die Mörder werden als hochherzig gepriesen, siesind würdig der Helden des Alterthums, als deren treue Nach-ahmer sie sich zeigen. Erwähnen wir noch einige Stellen:„Ich ward am vierten August 1793 in das Gefängniß ge-worfen," schreibt Champagneux; „die Gefängnisse La For§eund alle andere» von Paris, deren Zahl sich so stark ver-mehrte, waren bald mit Gefangenen überfüllt; sechs Monatenach meiner Verhaftung gab es deren mehr als zehntau-send. Einige Betrachtungen rief das sonderbare Schauspielin mir hervor: die Mirepoix, die Psrigord und viele andere° große Herren; Valaze unter den Generalpächtern, Vergniaud; neben Linguet, die Väter der Revolution in buntem Gemische^ mit den Anhängern des Königthums.

„Kaum hatte sich dieser Haufen von Gefangenen in denverschiedenen Kerkern ein wenig zurechtgefunden, so sah manauch schon die Spiele, die Gelage und das Auf-suchen von Vergnügungen jeglicher Art zum Haupt-gegenstande der Wünsche und Sorgen fast aller Gefangenenwerden. Ich habe mehr als einmal gesehen, wie ein Theil-nehmer an den Vergnügungen der Forpe, der vor das Re-volutionstribunal, das heißt, zum Tode gerufen wurde, nur solange eine Unterbrechung in den Spielen ver-ursachte, als es Zeit bedurfte, um einen Ersatzmann für ihnzu finden.....

„Dem Deputirten Aubry fiel die Entbehrung der Objecteseines Ehrgeizes und seiner Vergnügungen zu gleicher Zeitschwer. Nur mit ihnen allein beschäftigte er sich in seinemGefängnisse und dies besonders, um sich die Besuche einesk kleinen Dienstmädchens, für das er eine Neigung gefaßt hatte,^ zu verschaffen. Als jeglicher Verkehr der Gefangenen mit derf Außenwelt untersagt worden war, sah ich Aubry in Ver«l zweiflung.

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